Leserbrief: Lösungsorientiert im Dienstleistungs-Apparat

Leserbriefe / 25.06.2026 • 15:20 Uhr
Leserbrief: Lösungsorientiert im Dienstleistungs-Apparat

Ich danke Herrn Dr. Klaus König für seinen Leserbrief vom 23.6.26. Endlich jemand aus dem inneren Kreis der abzuhandelnden Behördenabwicklungen, der sich auch traut, die ausufernden Vorgänge beim Namen zu nennen. Handelnde Personen öffentlicher Bediensteter, übrigens im Auftrag des Volkes, die früher auch darauf erpicht waren, ihren Dienst im Rahmen einer dienstlichen Abwicklung im Prinzip und getreu der Maßgabe “schlichtes Prinzip der Einfachheit, Zweckmäßigkeit und Sparsamkeit und im Rahmen der Gesetze” zu bearbeiten, um Ziele zu erreichen und Vorgänge zu erledigen, verstricken sich heute im Dschungel neuer, überbordender Gesetzesmaßnahmen, die sie auch gerne als Hintertür einer eigenen Entscheidung oder Nicht-Entscheidung benützen. Waren früher eher die Maßgaben einer im Rahmen der Gesetzgebung vorhandenen Spielräume logischer Entscheidungen zur Problemlösung das Ziel, sind heute all diese neu geschaffenen Gesetzesmonster ein Hort der Verhinderung logischer Maßgaben. Auch im Rahmen und in der weiteren Bearbeitung zur Klärung des weiteren Vorgehens beim Erhalt der alten Bahntrasse in Achtal kommen wir auch aufgrund solcher Fakten nicht weiter. Auch mir ist bewusst, auch Nicht-Entscheidungen bedienen viele Freunde und Verhinderer von wichtigen, nachvollziehbaren Maßnahmen, die dringend notwendig wären, auch zum Wohle der gesamten Bevölkerung.

Alt.Bgm. Kurt Krottenhammer, Langenegg