Leserbrief: Mitten in der Trauer bleibt ein großes Danke

Leserbriefe / 01.10.2026 • 11:15 Uhr
Leserbrief: Mitten in der Trauer bleibt ein großes Danke

Nach dem furchtbaren Radunfall meines Mannes wurde er mit dem Hubschrauber und Notärzten ins Landeskrankenhaus Feldkirch gebracht und notoperiert. Trotz aller Bemühungen und der wunderbaren Betreuung während fast vier Wochen hat er es leider nicht geschafft. Ihn verloren zu haben, tut unendlich weh. Doch neben der Trauer empfinde ich eine große Dankbarkeit, die ich ausdrücken möchte. Liebe Ärzt:innen, Pflegeteam, Mitarbeitende: Danke für euren unermüdlichen Einsatz, eure Herzlichkeit und den liebevollen Umgang mit meinem Mann. Bei euch war er nicht einfach ein Patient, sondern ein Mensch, dem ihr mit Wärme, Respekt und Würde begegnet seid. Ich bin auch dankbar, dass Familie und Freunde ihn gemeinsam mit mir besuchen durften. Ihre Nähe gab mir Kraft, es war tröstlich, meinen Mann von Menschen umgeben zu wissen, die ihn liebten. Wertvoll waren die einfühlsamen Gespräche mit den Ärzt:innen. Eure Worte und menschliche Nähe haben mir in dieser schweren Zeit Halt gegeben. Ich fühlte mich mit meiner Trauer und meinen Sorgen nicht allein gelassen. In einer Ausnahmesituation liegt das Liebste, das man hat, in fremden Händen. Zu spüren, dass es gute und fürsorgliche Hände sind, bedeutet unglaublich viel. Dieses Dankeschön gilt auch dem Gesundheitssystem – besonders den Menschen, die es jeden Tag mit ihrem Können und Herzen tragen.

Andrea Schwärzler, Lustenau