Gemeinde übernimmt Haftung für 1,3- Millionen-Darlehen für Clubheim und Kabinen der Austria

Auch infrastrukturelle Erschließung des Außenraumes fürs Austria-Dorf wird die Kommune finanzieren.
Lustenau Gute Nachrichten für die Austria noch vor Weihnachten. Die Gemeinde Lustenau übernimmt für den Verein die Haftung für ein Darlehen in Höhe von 1,3 Millionen Euro. Damit will die Austria ihr Clubheim mit Geschäftsstelle und Fanshop bauen. Die Austria verpflichtet sich, das Darlehen in einem Zeitraum von 20 Jahren zurückzuzahlen. Beschlossen wurde die Haftung mit einer Mehrheit von 24: 12. Die FPÖ-Fraktion stimmte geschlossen dagegen. Austria-Vorstandssprecher Bernd Bösch, ehemaliger Grünen-Chef in Lustenau, ist ob dieser politischen Entscheidung erleichtert. “Eine anderer Beschluss hätte uns große Probleme bereitet.

Weg frei für Austria-Dorf
Zu dieser guten Nachricht gesellte sich eine weitere. Die Gemeinde übernimmt die Kosten zur infrastrukturellen Erschließung des Außenbereichs. Dort, wo das neue Austria-Dorf mit neuen Gastro-Modulen entstehen wird, soll die Oberfläche erneuert werden. Ebenso muss der Bereich zur gewerblichen Nutzung entsprechend erschlossen werden.

Für die Unterzeichnung eines Baurechtsvertrags mit der Ortsgemeinde Widnau zur allfälligen Errichtung eines Nachwuchszentrums im oberen Schweizer Ried Richtung Hohenems gab es ebenfalls eine Mehrheit. Auch wenn der neue Grünen-Chef Simon Vetter fundierte Bedenken zur Bodenbeschaffenheit in diesem Gebiet zum Ausdruck brachte.
Der öffentlichen Gemeindevertreter-Sitzung wohnten zahlreiche Austrianer bei. Darunter auch das neue Trainerduo Markus Mader und Martin Schneider sowie fast der gesamte Vorstand.