Ochsenhausen holt den Rafreider-Pokal

VN / 12.01.2026 • 15:14 Uhr
Zehn AH-Teams kämpften auch heuer um den begehrten Fritz-Rafreider-Pokal.
Zehn AH-Teams kämpften auch heuer um den begehrten Fritz-Rafreider-Pokal. Carmen Thurnher

Zehn Teams, viel Klasse und ein verdienter Sieger beim 18. Fritz-Rafreider-Hallenturnier.

Dornbirn Der SV Ochsenhausen ist der Sieger des Internationalen Fritz-Rafreider-Gedächtnisturniers der Altherren des FC Dornbirn. Das traditionsreiche Hallenturnier, das heute in Gedenken an den 2016 verstorbenen Fritz Rafreider ausgetragen wird, fand am Wochenende in der Dornbirner Messehalle 2 statt – und das bereits zum 18. Mal. Zehn Mannschaften, wie im Vorjahr, stellten sich dem Vergleich, der erneut hielt, was sein Ruf verspricht: technisch starker, schneller und frischer Hallenfußball, der die AH-Szene längst über die Region hinaus zu einem Fixpunkt im Winterkalender macht – und bewies, die “älteren Kicker” bieten immer noch mindestens so viel Unterhaltungswert beim Hallenfußball wie die junge Garde, die in den vergangenen Tagen in Wolfurt beim Hallenmasters die Herzen der Fußballherzen höherschlagen ließ.

Mathias „Mätti“ Mayer vom FC Dornbirn wurde wieder als bester Torjäger ausgezeichnet.
Mathias “Mätti” Mayer vom FC Dornbirn wurde wieder als bester Torjäger ausgezeichnet.

Reichlich Applaus

Die Vorrunde lieferte erste Fingerzeige – und eine Überraschung. Neben den erwarteten Teams wie dem SV Ochsenhausen (D), dem VfB Hohenems oder RW Rankweil schafften auch die SPG Sulzberg/Doren und der FC Bürglegasse den Sprung in die sechsköpfige Finalrunde. Beide Außenseiter ließen dabei höher gehandelte Mannschaften wie den FC Höchst hinter sich und sorgten für anerkennenden Applaus auf den Rängen. Die Zuschauer bekamen im gesamten Turnierverlauf feine Kombinationen, präzise Pässe, kreative Abschlüsse und spektakuläre Paraden serviert.

Die Gastgeber, das AH-Team des FC Dornbirn holte sich dieses Jahr den dritten Rang beim Hallenturnier.
Die Gastgeber, das AH-Team des FC Dornbirn, holte sich dieses Jahr den dritten Rang beim Hallenturnier.

In der Finalrunde entwickelte sich ein packender Dreikampf zwischen Ochsenhausen, Hohenems und dem FC Dornbirn. Punkt um Punkt, Tor um Tor wuchs die Spannung. Ochsenhausen blieb in den entscheidenden Momenten aber die abgeklärteste Mannschaft. Mit fünf Siegen aus fünf Spielen und dem Punktemaximum von 15 Zählern holten sich die Deutschen verdient den Turniersieg. Es ist der zweite AH-Titel in der jüngeren Turniergeschichte. Bereits 2024 feierte der Klub den Triumph auf dem Dornbirner Parkett.

Altbekannter Torjäger vom FC Dornbirn

Hohenems durfte sich dennoch über eine besondere Auszeichnung freuen: Deni Gluhacevic wurde zum besten Spieler des Turniers gewählt. Den Titel “Bester Torhüter” sicherte sich Ochsenhausens Schlussmann Tobias Rothenbucher, der mehrfach die Differenz ausmachte. Torschützenkönig wurde – wenig überraschend – Mathias “Mätti” Mayer vom FC Dornbirn. Der “Goleador” traf sechsmal und bestätigte seinen Status als Dauerbrenner der AH-Torjägerliste. Somit stand nach fünfzehn gespielten Finalmatches folgender Endstand fest: 1. SV Ochsenhausen, 2. VfB Hohenems, 3. FC Dornbirn, 4. RW Rankweil, 5. FC Bürglegasse, 6. SPG Sulzberg/Doren.

Die Siegerehrung wurde von “Mandi” Eisbacher mit gewohnt trockenem Humor moderiert. Er bedankte sich bei den teilnehmenden Mannschaften für ihre Fairness, den kameradschaftlichen Umgang untereinander, für die Organisation aller Beteiligten sowie last but not least den vielen Sponsoren, die dieses Event schlussendlich erfolgreich machen lassen. Sein abschließender Wunsch: “ein Wiedersehen 2027, gleicher Ort, gleiche Bühne – und wieder mit dem unverwechselbaren AH-Hallengeist.” cth