Kalter Start für FC Dornbirn: 0:3-Pleite im ersten Testspiel

Nur vier der sechs Neuzugänge gaben bei den Rothosen ihr Debüt.
DORNBIRN Ein echter Dämpfer zum Auftakt: Der Tabellenvierte der Regionalliga West, der FC Dornbirn, unterliegt im ersten Testspiel der Wintervorbereitung dem Drittligisten USV Eschen/Mauren aus Liechtenstein mit 0:3 (0:1). Gespielt wurde auf dem Kunstrasenplatz Birkenwiese – und auch wenn es nur ein Test war: Der Auftritt der stark ersatzgeschwächten Rothosen offenbarte noch viel Luft nach oben.

Nur vier der sechs Winterneuzugänge standen auf dem Platz. Andrin Netzer, erfahrener liechtensteinischer Nationalspieler, agierte eine Stunde lang auf der linken Abwehrseite. Rechts offensiv agierte Federico Crescenti, doch dem Ex-Salzburg-Kicker war die lange Spielpause noch deutlich anzumerken – er wirkte in vielen Aktionen noch nicht bei voller Spielstärke.

Im Tor kamen Laurin Bodenlenz (zweite Halbzeit) und im Angriff Rückkehrer Miguel Mayr (zweite Halbzeit) zum Einsatz. Mayr hatte doch einige gute Ansätze, aber ein Torerfolg gab es trotz guter Möglichkeiten nicht.

Nicht einsatzfähig waren Kooperationsspieler Enes Koc, Neuzugang Magid Suleiman sowie Felix Mandl, Nikolai Bösch und Gabor Kovacs. So rückten Eigenbauspieler in den Fokus: Gleich mehrere Talente aus den eigenen Reihen liefen von Beginn an auf und schnupperten erstmals Kampfmannschaftsluft. Besonders im Mittelfeld setzten Linus Zoppel und Valentin Ebner phasenweise Akzente. In der Innenverteidigung zeigte der fix gesetzte Eigenbauspieler Ben Brzaj eine solide Leistung – eine noch junge Persönlichkeit mit Führungsqualitäten.

Chancen waren durchaus vorhanden – unter anderem durch Tamas Herbaly, Slobodan Mihajlovic, Julian Wießmeier, Federico Crescenti und Kristijan Makovec –, doch die Effizienz ließ zu wünschen übrig. Eschen/Mauren hingegen nutzte die sich bietenden Möglichkeiten gleich dreimal eiskalt.

Dornbirns Trainer Heinz Fuchsbichler steht noch einiges an Arbeit bevor. Vor allem die Fitness aller 24 Kaderspieler und das Formen einer neuen Mannschaft stehen in den nächsten Wochen im Vordergrund. Einige Formüberprüfungen gegen Profiklubs sind noch geplant. Die Test-Niederlage ist zwar nicht dramatisch, aber ein Weckruf zum Auftakt der noch langen Wintervorbereitung. VN-TK

