Top-Torjäger der ersten Landesklasse wechselt zum FC Sulz

Torgarant Alem Majetic aus Satteins wechselt leihweise zum Vorarlbergligaklub.
Sulz Mit 18 Toren im Herbst war er der gefährlichste Angreifer der 1. Landesklasse – jetzt will er auch in der Vorarlbergliga zuschlagen. Die Rede ist von einem echten Torjäger, der sich in den letzten Jahren einen guten Namen gemacht hat. In den vergangenen vier Saisonen erzielte Alem Majetic (33) für den SV Satteins beeindruckende 84 Treffer. Nun verlässt er den Walgau-Klub leihweise bis zum Sommer und wird künftig für den FC Sulz auf Torejagd gehen. Für den Verein aus der Vorarlbergliga ist das ein bemerkenswerter Transfer. Der neue Stürmer bringt nicht nur Erfahrung mit, sondern vor allem jenen Torriecher, den man nicht trainieren kann – er hat ihn einfach im Blut.

In Satteins war er eine verlässliche Konstante im Angriffsspiel, oftmals der Unterschiedsspieler, wenn es eng wurde. Sein Gespür für den richtigen Moment, seine Ruhe im Abschluss und seine physische Präsenz machen ihn zu einem der komplettesten Angreifer der ersten Landesklasse. Vor allem seine unglaublichen 35 (!) Bewerbstore für Satteins vor zwei Jahren bleiben in ewiger Erinnerung. Tore sind das Lebenselixier für Stürmer und zu denen zählt ganz klar der Offensivkünstler. Dass er nun zwei Klassen höher sein Können unter Beweis stellen will, kommt nicht überraschend. Er selbst hat in der Vergangenheit bereits in Feldkirch, seinem Stammklub, sowie in Ludesch gespielt – auch dort traf er regelmäßig. Die Qualität ist also da, um auch in Sulz für Furore zu sorgen.

Mit seinem Wechsel eröffnet sich für beide Seiten eine spannende Perspektive. Der FC Sulz sichert sich einen Spieler, der sofort helfen kann und keine lange Anlaufzeit braucht. Der Stürmer wiederum bekommt die Chance, sich auf höherem Niveau zu beweisen – und vielleicht noch einmal richtig durchzustarten. Neben ihm stoßen auch Tormann Robin Bischoff und Noah Elias Herburger neu zur Mannschaft. Drei Verstärkungen, die dem Team in der Rückrunde Stabilität und neue Impulse geben sollen.
Die Vorfreude in Sulz ist jedenfalls spürbar – und die Erwartungen an den neuen Torjäger hoch. Wenn er auch nur annähernd an seine Quote aus Satteins anschließen kann, wird es in der Rückrunde einige Tore zu bejubeln geben. VN-TK