Torjägerin Keck stürmt für Meister Alberschwende

Nach US-Studium, langer Verletzungspause und dem Kurztrip in Höchst will sie es wissen.
Alberschwende Vier Jahre lang war Magdalena Anna Keck in den USA. Fußballspielen und Studieren an der Iowa State University – das war der große Traum der 23-jährigen Höchsterin. Jetzt ist sie zurück. Und sie hat sich einiges vorgenommen: Ab sofort läuft die torgefährliche Angreiferin für den Vorarlbergliga-Meister und Cupsieger FC Alberschwende auf. Eine Rückkehr, die Aufsehen erregt – immerhin bringt Keck nicht nur internationale Erfahrung mit, sondern auch eine beeindruckende Bilanz: 156 Tore, 126 Siege, 24 Unentschieden, 43 Niederlagen. Zuletzt spielte sie im Herbst 2025 nochmals für ihren Stammklub Höchst, wo sie in nur 155 Minuten Spielzeit sieben Tore erzielte und mit dem Team den Herbstmeistertitel in der Frauen-Landesliga feierte. Doch das Kapitel Höchst ist vorerst beendet – Keck sucht bei Alberschwende die nächste Herausforderung.

Die Voraussetzungen dafür könnten besser kaum sein: An der Seite von Noreen Bereuter und Spielmacherin Michaela Flatz soll sie in der Offensive für Furore und noch mehr Powerfußball sorgen. Bereuter hat sich nach einem Kreuzbandriss zurückgekämpft und ist nun wieder einsatzbereit. Die beiden kennen sich gut – schon beim FC Dornbirn bildeten sie ein schlagkräftiges Sturmduo und erzielten gemeinsam zahlreiche Treffer. Für die starke Angreiferin ist der Wechsel nach Alberschwende mehr als nur ein sportlicher Schritt. Es ist eine Rückkehr mit Ambitionen. Wenn es gut läuft, will sie in den kommenden Jahren nochmals den Sprung in die Bundesliga wagen.

Dabei sah es vor einiger Zeit nicht danach aus: Ein Patellasehnenriss setzte die Angreiferin lange außer Gefecht, der Traum von einer Fortsetzung einer aktiven Laufbahn schien in weite Ferne gerückt. Doch Keck kämpfte sich zurück. Mit ihrer Schnelligkeit, Fitness und Abschlussstärke gehört sie ohne Zweifel weiterhin zu den gefährlichsten Stürmerinnen im Land. Bei all ihren Stationen wusste Keck in allen Belangen zu überzeugen. Die ehemaligen Trainer Günther Kerber und Norbert Lammer haben einen großen Anteil an der Qualität der quirligen und torgefährlichen Stürmerin. “Ich will wieder angreifen.” Ihre Augen sind auf die nächsten Spiele gerichtet – und auf neue Tore und Siege, die sie mit Alberschwende feiern will. VN-TK