Deswegen könnte Rhesi-Votum in Koblach aufgehoben werden

Die Bezirkshauptmannschaft Feldkirch muss sich mit der Frage beschäftigen: War ein Koblacher Mandatar befangen?
Koblach Die hitzige Stimmung in der Gemeinde Koblach scheint prolongiert zu werden. Nach der spannungsgeladenen Abstimmung zum Hochwasserschutzprojekt Rhein-Erholung-Sicherheit (Rhesi) in der Gemeindevertretung, das nach einem 12:12 die Ablehnung des vorliegenden Bauvorhabens zur Folge hatte, könnte es vielleicht nun doch wieder anders kommen. Grund: Bei der Bezirkshauptmannschaft in Feldkirch langte eine Aufsichtsbeschwerde ein. Wie der ORF Vorarlberg berichtet, geht es dabei um die mögliche Befangenheit eines Gemeindevertreters.
Man werde sich nun die Unterlagen zu diesem Fall genau anschauen, meinte dazu der Feldkircher Bezirkshauptmann Herbert Burtscher. Sollte die Untersuchung zum Ergebnis kommen, dass der Mandatar befangen war, würde der Gemeindevertreter-Beschluss zu Rhesi aufgehoben.