Narren übernehmen das Dornbirner Rathaus

VN / 30.01.2026 • 16:24 Uhr
Kommenden Dienstag wird das Dornbirner Rathaus wieder von den Narren erobert.
Kommenden Dienstag wird das Dornbirner Rathaus wieder von den Narren erobert. Carmen Thurnher

Fasnatzunft Dornbirn lädt zur Stadtratentführung.

Dornbirn Am Dienstag, 3. Februar, gehört Dornbirn wieder den Narren. Um 15.30 Uhr startet am Marktplatz die traditionelle Stadtratentführung der Dornbirner Fasnatzunft. Gemeinsam mit den Stadträten, dem Fanfarenzug Dornbirn und dem Elferrat ziehen die Narren auf den Platz ein und setzen damit den Auftakt für die närrische Regentschaft bis Aschermittwoch.

Mit dabei ist auch wieder der Fanfarenzug, der für Stimmung sorgen wird.
Mit dabei ist auch wieder der Fanfarenzug, der für Stimmung sorgen wird.

Im Mittelpunkt des Geschehens steht wie gewohnt der Schnorrowagglar, der in einem humorvollen Prolog das politische Geschehen aufs Korn nimmt und den Stadtverantwortlichen augenzwinkernd Verbesserungsvorschläge unterbreitet. Im Anschluss folgt die symbolische Schlüsselübergabe. Die Macht wechselt für einige Wochen vom Rathaus in die Hände der Fasnatzunft. Diese kündigt an, Dornbirn „zum Wohle des Volkes“ regieren zu wollen – „mit einem Augenzwinkern, aber durchaus ernst gemeint im närrischen Sinn“, so Zunftmeisterin Dagmar Fenkart-Kaufmann.

Die feierliche Rathaus-Schlüsselübergabe läutet jedes Jahr die Hochphase des Dornbirner Faschings ein.
Die feierliche Rathaus-Schlüsselübergabe läutet jedes Jahr die Hochphase des Dornbirner Faschings ein.

Faschingswagen unterwegs in der Innenstadt

Nach dem offiziellen Teil drehen die Narren mit dem Wagen der Fasnatzunft eine Runde durch die Innenstadt, bevor im Mohrenkeller ein gemütlicher Ausklang vorgesehen ist. Auch heuer dürfen sich Besucherinnen und Besucher auf eine Mischung aus Brauchtum, Musik und bissigem Humor freuen. Die Stadtratentführung zählt zu den Fixpunkten der Dornbirner Fasnacht und markiert jedes Jahr den Beginn der „heißen Phase“ des närrischen Treibens. „Wir freuen uns wieder auf zahlreiche Schaulustige“, so die Zunftmeisterin abschließend. cth