Frische Impulse für Wälder Chöre

120 Teilnehmer beim Singseminar des Chorforums Bregenzerwald.
Lingenau Weiterbildung hat für die Bregenzerwälder Chöre einen hohen Stellenwert: 120 Sängerinnen und Sänger nahmen am diesjährigen Wochenend-Singseminar in Lingenau teil. Die jährlich vom Chorforum Bregenzerwald organisierte Veranstaltung gilt als wichtiger Impulsgeber für die regionale Chorszene. Mit Benjamin Lack konnte ein renommierter Fachmann als Seminarleiter gewonnen werden. Unter seiner kompetenten und zugleich humorvollen Leitung wurde in zweitägiger Probenarbeit vorwiegend geistliche Chormusik erarbeitet.

Ideen und Tipps
Neben dem Kennenlernen neuer Chorliteratur und einem spürbaren Entwicklungsschub für das eigene Können schätzen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer besonders auch den Austausch über Gemeindegrenzen hinweg. Den Abschluss des Singseminars bildete die musikalische Gestaltung des Sonntagsgottesdienstes in der Pfarrkirche Lingenau durch den Projektchor. Dabei wurde unter Beweis gestellt, was durch Engagement und Begeisterung in kurzer Zeit erreicht werden kann. Anschließend ließen die Sängerinnen und Sänger das Seminar im Wäldersaal gemütlich ausklingen.

Gefragter Experte
Benjamin Lack ist ein vielseitig tätiger Dirigent und Pädagoge. Er wirkt als Universitätsprofessor für Chordirigieren an der Kunstuniversität Graz. Als künstlerischer Leiter des Bregenzer Festspielchors arbeitet Lack regelmäßig mit international renommierten Dirigenten zusammen. Darüber hinaus leitet er das Orchester der Stella Vorarlberger Privathochschule für Musik sowie das Ensemble für neue Musik “PulsArt”. Als Domkapellmeister in Feldkirch und gefragter Dozent bei zahlreichen Chorseminaren ist er international tätig. Zum Singseminar-Team zählten außerdem die Gesangspädagogen Birgit Plankel, Cecilia Berglund und Mathias Haid. Die Möglichkeit zur Einzelstimmbildung wurde von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern intensiv genutzt.

Sänger-Plattform
Für das Chorforum Bregenzerwald, eine Plattform für rund 800 Sängerinnen und Sänger in 30 Chören, hat die Aus- und Weiterbildung höchste Priorität. “Vom Singseminar profitierten sowohl Sängerinnen und Sänger als auch Chorleiter und konnten viele neue Ideen mitnehmen”, resümierte Obfrau Anita Fink, die mit ihrem Team für die Organisation verantwortlich zeichnete. ME

