Wo Semesterferien zu Abenteuern werden

50 Jugendliche beim Ski- und Snowboardcamp am Sonnenkopf.
Klösterle Wie könnte man die Semesterferien besser verbringen als mit Ski- und Snowboardfahren, frischer Bergluft, neuen Freundschaften und jeder Menge Spaß? Genau dieses Gesamtpaket bot auch heuer wieder das traditionsreiche Ski- und Snowboardcamp der Offenen Jugendarbeiten aus Bludenz, Klostertal, Montafon, Lustenau, Dornbirn und Walgau gemeinsam mit der Naturfreunde Jugend Vorarlberg.

Bereits zum 33. Mal wurde das Camp durchgeführt – und einmal mehr waren die Plätze innerhalb kürzester Zeit vergeben. 50 sport- und abenteuerbegeisterte Jugendliche aus ganz Vorarlberg nutzten die Semesterferien für fünf erlebnisreiche Tage im Skigebiet Sonnenkopf. Unterstützt von ausgebildeten Ski- und Snowboardlehrern sammelten Anfänger ihre ersten Erfahrungen im Schnee, während Fortgeschrittene gezielt an Technik, Sicherheit und neuen Tricks arbeiteten.

Auf der Piste war täglich Einsatz gefragt – und der zahlte sich aus. Schritt für Schritt wuchsen die Jugendlichen über sich hinaus, meisterten neue Herausforderungen und gewannen an Sicherheit. Am Ende jedes Skitages ging es mit müden Beinen, roten Wangen und einem zufriedenen Lächeln zurück in die Unterkunft. Der Stolz über das Erreichte war dabei ebenso spürbar wie der Zusammenhalt innerhalb der Gruppe.

Doch mit dem letzten Lift war der Tag noch lange nicht vorbei. Ein abwechslungsreiches Abendprogramm sorgte dafür, dass auch abseits der Piste keine Langeweile aufkam. Bei Spieleabenden wurde viel gelacht, an der Tischtennisplatte lieferten sich die Jugendlichen spannende Matches, am Billardtisch waren Konzentration und Fingerspitzengefühl gefragt. Wer es ruhiger angehen wollte, konnte im Hallenbad entspannen oder einfach die Gemeinschaft genießen. Gerade diese gemeinsamen Stunden boten Raum für Gespräche, neue Bekanntschaften und das Entstehen echter Freundschaften.

Das Camp versteht sich dabei bewusst nicht nur als Sportangebot. Es schafft einen wichtigen Begegnungsraum für Jugendliche aus unterschiedlichen Regionen und Lebensrealitäten. Durch das gemeinsame Lernen auf der Piste, das Miteinander im Alltag und das Lösen kleiner und größerer Herausforderungen werden Selbstvertrauen und Selbstständigkeit gestärkt. Gleichzeitig fördern die gemeinsamen Erlebnisse soziale Kompetenzen wie Teamgeist, Rücksichtnahme und Konfliktfähigkeit.

Ein besonderes Anliegen der Veranstalter ist zudem die Chancengleichheit. Das Camp ermöglicht auch Jugendlichen aus sozial benachteiligten Familien die Teilnahme am regionalen Wintersportangebot. Damit wird ein wichtiger Beitrag geleistet, damit Wintersport nicht vom familiären Hintergrund abhängig ist, sondern für möglichst viele junge Menschen zugänglich bleibt.

Am Ende dieser Woche blieb mehr als nur die Erinnerung an gelungene Schwünge oder neue Tricks. Es war vor allem das spürbare Gefühl, gemeinsam etwas geschafft zu haben – auf der Piste und darüber hinaus. Zwischen sportlichen Herausforderungen, kleinen Erfolgsmomenten und viel gemeinsamem Lachen entstand eine Gemeinschaft, die trägt.

Ein besonderer Dank gilt allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die dieses Camp erst möglich machen. Durch ihr Engagement und ihre finanzielle Hilfe tragen sie maßgeblich dazu bei, dass Jugendliche aus ganz Vorarlberg unvergessliche Tage im Schnee erleben können.