Sereinig-Ära in Lauterach endet nach drei Jahren

Mit Saisonende gehen der Schweizer und der Regionalligist getrennte Wege.
Lauterach Für Daniel Sreinig wird es ein emotional und sportlich schwieriger Abschied aus Lauterach. Der 43-jährige Schweizer und der Verein haben sich darauf verständigt, den im Sommer auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern. Nach drei Jahren endet damit seine Zeit im Bruno-Pezzey-Stadion. Die Entscheidung fiel im Einvernehmen mit der sportlichen Leitung mit Zlatko Jurcevic.
Sereinig hatte Lauterach 2023 übernommen – und gleich ein Zeichen gesetzt. In seiner ersten Saison führte er den Club aus der Eliteliga direkt in die Regionalliga West. Der Aufstieg war ein Kraftakt und sorgte für neue Aufbruchsstimmung bei den Hofsteigern.

In der ersten Spielzeit in der dritthöchsten österreichischen Liga erreichte Lauterach Rang 13 – ein respektables Ergebnis für einen Aufsteiger. Das Team überwintert aktuell auf Tabellenplatz 15, aber durch die neuen Spieler darf man im Frühjahr noch einiges erwarten.
Intern wird betont, dass die Trennung von Trainer Sereinig nicht im Streit erfolgt und man neue Wege gehen will. Der Verein steht nun vor einer richtungsweisenden Aufgabe: Es muss die Trainerfrage für die kommende Saison klären und gleichzeitig die sportliche Stabilität sichern.
Für Sereinig bleibt das Ziel klar: Einen einstelligen Tabellenplatz schaffen und sich mit erhobenem Kopf verabschieden. Einfach wird das nicht – aber es wäre ein versöhnlicher Abschluss einer Ära, die mit einem Aufstieg begann und nun in einer schwierigen Phase endet. Für Sereinig war Lauterach nach Egg und Schwarzach die dritte Station im Ländle. VN-TK