Skifreude am Bödele für Mühlebacher Kinder

Der Skiclub Mühlebach brachte trotz Wetterkapriolen 130 Kinder sicher auf die Piste.
Dornbirn “Wir sind wir, wir sind stärker als der Stier, wir sind schneller als der Wind, weil wir Mühlebacher sind!”, diesen Leitspruch hörte man in diesem Winter trotz schwieriger Bedingungen immer wieder auf den Pisten am Bödele. Gesungen wurde er von den Kindern, die an den Skikursen des Skiclub Mühlebach teilnahmen und dabei vor allem eines bewiesen: “Begeisterung kennt kein schlechtes Wetter”.

Bereits in der ersten Schulwoche im Jänner startete der Verein traditionell mit dem Bambiniskikurs. Unter der Leitung von Heidi Wohlgenannt und Erich Fußenegger standen beim Oberloselift gut 20 vier- und fünfjährige Kinder erstmals oder erneut auf den Skiern. Die Bedingungen zeigten sich dabei von ihrer besten Seite – Schnee, Sonne und viel Platz sorgten für ideale Voraussetzungen, um spielerisch Sicherheit auf der Piste zu gewinnen und die Freude am Skifahren zu festigen.

Verschobener Kurs
Wesentlich herausfordernder gestaltete sich hingegen der stark nachgefragte Schüler-Skikurs für Kinder ab sechs Jahren. Der ursprünglich für die Weihnachtsferien geplante Kurs mit rund 130 Teilnehmern musste aufgrund von Schneemangel kurzfristig in die Semesterferien verschoben werden. Doch auch dort blieb der Winter launisch. Regen und milde Temperaturen setzten dem Liftbetrieb zu, am vierten Kurstag musste dieser sogar komplett eingestellt werden.

Das Organisationsteam rund um Marlies Feurstein und Erich Fußenegger sah sich gezwungen, den Skikurs vorzeitig abzubrechen. Um zumindest einen versöhnlichen Abschluss zu ermöglichen, wurde am Funkensamstagvormittag ein zusätzlicher Kurstag angesetzt. Bei nasskalten, schnee- und regenreichen Verhältnissen wurde noch einmal gefahren – “ein Abschlussrennen war unter diesen Umständen jedoch leider nicht möglich”, bedauerte Feurstein.

“Doch die 25 Skilehrerinnen und -lehrer sowie die Kinder trotzten diesem Wetter mit Spaß und guter Laune”, so Feurstein und fügte an: “Ohne so ein engagiertes Skilehrerteam wäre es unmöglich, so einen großen Skikurs mit so einer Professionalität durchzuführen. Alle wissen, was zu tun ist, motivieren die Kids mit Begeisterung und Humor und zeigen mit Geschick und einer Vielzahl an speziellen Übungen und Tipps, wie es gelingt, in tollen Schwüngen auf der Piste runterzufahren.”

Ab und zu ein Gummibärle von den Skilehrern, zwischendurch mal eine kurze Jausenpause, und schon waren die jungen angehenden Racer – unter originellen Gruppennamen wie “Schneehasen”, “Schneller wie der Blitz”, “Die schnellen Schneeleoparden”, “Pistenflöhe”, “Pistenflitzer”, “Skikanonen” – wieder auf der Piste.

Neue Depot-Hütte
Ein wichtiger Baustein für den reibungslosen Ablauf ist mittlerweile die neue Skikurs-Hütte. Sie dient als Depot für rund 140 Paar Skier und das gesamte Kursequipment. Ebenso bewährt hat sich heuer wieder der Bustransfer. Zwei Reisebusse sammelten die Kinder an mehreren Haltestellen in Dornbirn ein und brachten sie betreut und sicher ins Skigebiet und wieder zurück. Für Eltern wie Veranstalter ein Service, der den Skikurs auch in herausfordernden Wintern möglich macht.cth


