Dornbirner Jugend bringt sich ein

VN / 02.03.2026 • 14:47 Uhr
Schülerinnen und Schüler arbeiteten in Workshops zu Medien und Demokratie.
Schülerinnen und Schüler arbeiteten in Workshops zu Medien und Demokratie.Carmen Thurnher

Schülerfachtagung 2026 setzt Impulse für Dornbirn.

Dornbirn Vergangene Woche wurde das Dornbirner Kulturhaus zum Treffpunkt von 110 Schülerinnen und Schülern aller Schultypen der Stadt. Die Schülerfachtagung 2026 stellte Themen in den Mittelpunkt, die den Alltag junger Menschen unmittelbar betreffen – den Umgang mit digitalen Medien, Fragen der mentalen Gesundheit sowie die künftige Entwicklung der Innenstadt. Ziel war es, Informationskompetenz und politische Bildung nicht abstrakt zu diskutieren, sondern konkret erfahrbar zu machen.

Die Jugendlichen waren mit Begeisterung dabei.
Die Jugendlichen waren mit Begeisterung dabei.

Praxisnahe Workshops

Im Workshop zu sozialen Medien setzten sich die Jugendlichen mit ihren eigenen digitalen Gewohnheiten auseinander. Anhand praxisnaher Beispiele wurde analysiert, wie Plattformen funktionieren, welche Mechanismen hinter Reichweite und Algorithmen stehen und welche Auswirkungen das Teilen von Inhalten haben kann. Neben Chancen wie Vernetzung und Information wurden auch Risiken thematisiert, etwa der Umgang mit persönlichen Daten oder problematische Kommunikation im Netz. Ein zusätzlicher Input widmete sich dem “Recht am eigenen Bild”. Im Fokus stand dabei die Frage, welche Verantwortung jede und jeder Einzelne im digitalen Raum trägt.

Teamfoto, v.l.n.r.: Philipp Bechter, Silvia Uzundal, Sarah Svoboda, Kerstin Lubetz, Gabriele Schärmer, Lilith Knauf, Elmar Luger, hintere Reihe: Elias Schneider, Andrea Gollob, Alexandra Kremer.
Teamfoto, v. l. n. r.: Philipp Bechter, Silvia Uzundal, Sarah Svoboda, Kerstin Lubetz, Gabriele Schärmer, Lilith Knauf, Elmar Luger, hintere Reihe: Elias Schneider, Andrea Gollob, Alexandra Kremer.

Strategien gegen Stress

Ein zweiter Workshop stand unter dem Titel “Stress im Griff”. Hier ging es um konkrete Strategien für den Schulalltag. Leistungsdruck, volle Terminkalender und ständige Erreichbarkeit wurden als zentrale Belastungsfaktoren benannt. Die Referentinnen zeigten Möglichkeiten auf, Prioritäten zu setzen, Pausen bewusst einzuplanen und auf ausreichend Schlaf, Bewegung und Ernährung zu achten. Ergänzend wurden Methoden wie Achtsamkeitsübungen und Resilienzstrategien vorgestellt. Neben fachlichem Input blieb Zeit für Austausch und Selbstreflexion. Ziel war es, den Jugendlichen Werkzeuge für einen nachhaltigen Umgang mit Belastungen mitzugeben.

Konzentrierte Arbeit in Kleingruppen prägte den Vormittag.
Konzentrierte Arbeit in Kleingruppen prägte den Vormittag.

Blick auf die Innenstadt

Einen direkten Bezug zur Stadt Dornbirn hatte der Workshop zur Stadtentwicklung. Projektleiter Philipp Bechter stellte den “Masterplan Innenstadt” vor, das strategische Konzept zur Weiterentwicklung des Zentrums. Darin geht es um Aufenthaltsqualität, Klimaanpassung, Mobilität und wirtschaftliche Perspektiven. Die Schülerinnen und Schüler diskutierten Vorschläge, formulierten eigene Anliegen und brachten ihre Sicht auf öffentliche Räume ein. “Der Austausch zeigte, dass Jugendliche konkrete Vorstellungen davon haben, wie sich ihre Stadt verändern soll – von mehr Grünflächen bis zu attraktiven Treffpunkten”, erklärte Philipp Bechter.

110 Jugendliche diskutierten im Kulturhaus aktuelle Zukunftsthemen.
110 Jugendliche diskutierten im Kulturhaus aktuelle Zukunftsthemen.

Bürgermeister Markus Fäßler betonte in seinem Statement die Bedeutung von Informations- und Demokratiebildung für eine funktionierende Gesellschaft. Und Jugendstadtrat Gebhard Kröss verwies darauf, dass Beteiligung auf Augenhöhe ein wesentliches Element lebendiger Demokratie sei. Die Tagung wurde vom Organisationsteam rund um Jugendkoordinator Elmar Luger, Kerstin Lubetz, Silvia Uzundal und Elias Schneider vorbereitet, unterstützt von Fachreferentinnen und -referenten aus unterschiedlichen Einrichtungen. cth 

Clara Emerich, 12 Jahre, BORG-Schoren:  Die Stimmung war richtig cool, auch wenn ich zum ersten Mal dabei war, konnte ich schon einige Leute kennenlernen. Die Fachtagung hat mir insgesamt sehr gut gefallen, weil sie spannend, abwechslungsreich und lehrreich war.
Clara Emerich, 12 Jahre, BORG-Schoren: “Die Stimmung war richtig cool, auch wenn ich zum ersten Mal dabei war, konnte ich schon einige Leute kennenlernen. Die Fachtagung hat mir insgesamt sehr gut gefallen, weil sie spannend, abwechslungsreich und lehrreich war.”
Ilay Rockefeller, 13 Jahre, MS Bergmannstraße: Die Schülerfachtagung hat uns sehr gut gefallen, weil sie interessant, abwechslungsreich und lehrreich war. Für die Zukunft nehme ich mir vor, digitale Möglichkeiten stärker zu nutzen und neue Wege auszuprobieren, anstatt immer nur analog zu arbeiten.
Ilay Rockefeller, 13 Jahre, MS Bergmannstraße: “Die Schülerfachtagung hat uns sehr gut gefallen, weil sie interessant, abwechslungsreich und lehrreich war. Für die Zukunft nehme ich mir vor, digitale Möglichkeiten stärker zu nutzen und neue Wege auszuprobieren, anstatt immer nur analog zu arbeiten.”
Linus Ottacher, 12 Jahre, MS Bergmannstraße: Die Stimmung fand ich richtig cool und angenehm. Die Schülerfachtagung hat mir sehr gut gefallen, besonders der digitale Workshop. dort habe ich gelernt, was man im Internet teilen sollte und was lieber nicht.
Linus Ottacher, 12 Jahre, MS Bergmannstraße: “Die Stimmung fand ich richtig cool und angenehm. Die Schülerfachtagung hat mir sehr gut gefallen, besonders der digitale Workshop. Dort habe ich gelernt, was man im Internet teilen sollte und was lieber nicht.”
Luka Manojlovic, 12 Jahre, MS Bergmannstraße: Besonders mitgenommen haben wir, dass man nicht alles, was man online sieht oder macht, im Internet teilen sollte, und dass man achtsam mit digitalen Medien umgehen muss. Insgesamt war es eine tolle Erfahrung.
Luka Manojlovic, 12 Jahre, MS Bergmannstraße: Besonders mitgenommen haben wir, dass man nicht alles, was man online sieht oder macht, im Internet teilen sollte und dass man achtsam mit digitalen Medien umgehen muss. Insgesamt war es eine tolle Erfahrung.
Samuel Jung, 12 Jahre, MS Bergmannstraße:Besonders mitgenommen habe ich, dass man nicht einfach irgendwelche Videos oder Fotos im Internet teilen sollte, vorsichtig mit digitalen Medien umgehen muss und gelernt habe, wie man besser mit Stress umgehen kann. Ich würde auf jeden Fall wiederkommen, wenn es eine ähnliche Veranstaltung noch einmal geben würde.
Samuel Jung, 12 Jahre, MS Bergmannstraße: “Besonders mitgenommen habe ich, dass man nicht einfach irgendwelche Videos oder Fotos im Internet teilen sollte, vorsichtig mit digitalen Medien umgehen muss und gelernt habe, wie man besser mit Stress umgehen kann. Ich würde auf jeden Fall wiederkommen, wenn es eine ähnliche Veranstaltung noch einmal geben würde.”
Austausch auf Augenhöhe stand im Mittelpunkt der Tagung.
Austausch auf Augenhöhe stand im Mittelpunkt der Tagung.
Strategien gegen Stress wurden praxisnah vermittelt.
Strategien gegen Stress wurden praxisnah vermittelt.
Die Jugend formulierte konkrete Wünsche für Dornbirns Zentrum.
Die Jugend formulierte konkrete Wünsche für Dornbirns Zentrum.
Politische Bildung wurde
Politische Bildung wurde “greifbar” vermittelt.
Medienkompetenz wurde praxisnah erarbeitet.
Medienkompetenz wurde praxisnah erarbeitet.
Gruppenarbeiten förderten Austausch und neue Perspektiven
Gruppenarbeiten förderten Austausch und neue Perspektiven.
Jugendliche diskutierten ihre Vorstellungen von Mitbestimmung.
Jugendliche diskutierten ihre Vorstellungen von Mitbestimmung.
Die Jugendlichen arbeiteten konzentriert an konkreten Fragestellungen.
Die Jugendlichen arbeiteten konzentriert an konkreten Fragestellungen.