“Öpfl und Bira” in Hörbranz

VN / 06.03.2026 • 12:53 Uhr
Nach der krankheitsbedingten Absage im Jänner holt Walter Hächl seine Lesung „Öpfl und Bira“ am Freitag, 18.30 Uhr, in Hörbranz nach. PETER STRAUSS   
Nach der krankheitsbedingten Absage im Jänner holt Walter Hächl seine Lesung “Öpfl und Bira” am Freitag, 18.30 Uhr, in Hörbranz nach. Peter Strauss

Walter Hächl holt Lesung im Gasthaus Rose am Freitag, 13. März, nach

Hörbranz Ende des Vorjahrs hat der pensionierte Augenarzt Dr. Walter Hächl sein zweites Büchlein mit Mundartgedichten in Kennelbach vorgestellt. Weitere heitere Abende sollten folgen, unter anderem auch im Gasthaus Rose in Hörbranz, doch eine Erkrankung des Autors führte kurzfristig zur Absage. Jetzt holt Walter Hächl diese Lesung nach und lädt am Freitag, 13. März, 18.30 Uhr, noch einmal nach Hörbranz ein.

Vergnüglicher “Obst-Abend”

“Krut und Rüebe” titelte der pensionierte Mediziner vor ein paar Jahren sein Erstlingswerk, und der große Erfolg hat ihn zu einer Fortsetzung seiner “zweiten Karriere” bewogen. Mit “Öpfl und Bira” blieb er seiner Linie treu – auch der neue Mundart-Gedichtband ist eine bunte Mischung lustiger Erzählungen – quer durch den Obstgarten.

Themen dazu findet er im Alltag: Es sind oft wahre Geschichten, die er zum Teil selbst erlebt und dann poetisch ausgeschmückt habe, versichert er. Nach “Krut und Rüeba” vor einigen Jahren hat er diesmal unter dem Titel “Öpfl und Bira” wieder lustige Begebenheiten aus dem Alltag in Gedichte verpackt.

“Berufsbedingt”

Und schmunzelnd ergänzt der pensionierte Augenarzt, dass es sein ganzes Berufsleben lang berufsbedingt Gewohnheit war, solche Alltagsgeschichten im Auge zu behalten. Was sich andere nur vornehmen zu tun, hat er tatsächlich umgesetzt: Begebenheiten zu notieren und irgendwann zu bearbeiten, um in gemütlicher Runde zum Gaudium der Gäste vorzutragen.

Es begann vor vielen Jahren bei Familienfesten oder im Freundeskreis, wo er die Lacher auf seiner Seite hatte. Nach seiner Pensionierung intensivierte er dieses Hobby, und mit der Zeit stapelten sich seine Mundartgedichte in der Schreibtischschublade. Zu schade für die Lade, befand Gattin Inge und ermutigte ihn, “doch ein Büchlein zu machen”. Und weil “Krut und Rüeba” so erfolgreich war, hat er jetzt das zweite verfasst und stellt es – mit Verzögerung – jetzt auch in Hörbranz vor.

So wie bei den bisherigen Lesungen wird ihn Pianist Michael Neunteufel begleiten. Das Publikum erlebt dabei einen “ganz anderen Walter Hächl”, denn er studierte neben Medizin kurzzeitig auch Gesang am Mozarteum in Salzburg. Seine Liebe zur Musik und Lyrik verlor er jedoch nie aus den Augen, und seine Lesung ergänzt er auch mit Gesangsbeiträgen. STP