Bald zwei Alberschwender im Altacher Profikader?

Felix Albrecht hat eine Chance, ab Sommer das Dress des Bundesligaklubs zu tragen.
Alberschwende Felix Albrecht ist kein Altach-Eigengewächs. Seine fußballerischen Wurzeln liegen beim FC Alberschwende. Von dort führte ihn sein Weg vor vier Jahren in die Akademie Vorarlberg, wo er sich seither Schritt für Schritt entwickelte – sportlich wie persönlich. Nun endet im Sommer altersbedingt seine Zeit in der U18. Und vieles deutet darauf hin, dass für den 18-Jährigen das nächste Kapitel unmittelbar bevorsteht.
Als Kapitän ist der 1,94 Meter große Innenverteidiger das Gesicht seiner Mannschaft. In elf von 13 Meisterschaftsspielen stand er über die volle Distanz auf dem Platz. Eine Konstanz, die seine Bedeutung unterstreicht. Nur zuletzt gegen den LASK OÖ fehlte er. Der Grund war schnell erklärt: Schulpflicht statt Spielpflicht.
Ansonsten gilt Albrecht als Fixpunkt. “Er ist unser Kapitän, ein super Typ, super Charakter. Körperlichkeit ist richtig gut, er ist 1,94 Meter, hat einen super linken Fuß und wird sicherlich von einigen Vereinen beobachtet”, wird betont. Tatsächlich bringt der Linksfuß vieles mit, was im modernen Innenverteidigerprofil gefragt ist: Größe, Robustheit, sauberes Aufbauspiel und Ruhe in Drucksituationen.
Mehrmals durfte Albrecht bereits bei den Profis des SCR Altach mittrainieren. Ein Zeichen des Vertrauens – und ein Hinweis darauf, dass man sich in Altach intensiv mit ihm beschäftigt. Offizielle Entscheidungen stehen zwar noch aus, doch die Perspektive ist klar: Der Übergang in den Erwachsenenfußball rückt näher.
Besonders spannend wird die Personalie mit Blick auf die Saison 2026/27. Mit Lukas Jäger trägt bereits ein gebürtiger Alberschwender die Kapitänsbinde bei den Rheindörflern. Seit einem Jahrzehnt steht Jäger in Altach unter Vertrag und ist Führungsspieler. Sollte Albrecht den Sprung in den Profikader schaffen, würde neben Jäger ein zweiter Spieler mit Stammklub Alberschwende im Altacher Aufgebot stehen.
Für die AKA Vorarlberg bedeutet der Sommer einen Abgang ihres Abwehrchefs. Für Alberschwende könnte es hingegen ein doppeltes Aushängeschild im Oberhaus geben. Und für den 18-Jährigen beginnt jene Phase, in der aus Talent Realität werden muss. Die Voraussetzungen bringt er mit – Größe, Spielverständnis und Charakter. Der nächste Schritt scheint nur eine Frage der Zeit.VN-TK