Noch fehlt der FAC auf des Trainers “Abschussliste”

Austrias Markus Mader brennt für seinen Premierensieg gegen Floridsdorf.
Lustenau Den Liga-Endspurt vor Augen, den FAC vor der Brust – für die Austria beginnen die entscheidenden Wochen im Kampf um den Meistertitel. Auch wenn Cheftrainer Markus Mader seit dem Frühjahrsstart schon Woche für Woche von “Endspielen” spricht, so sind es nun die verbleibenden neun Spieltage, die im Titelkampf für Hochspannung sorgen. “Es spitzt sich alles extrem zu”, weiß auch der 57-Jährige. Mader jedenfalls spielt mit den Emotionen, auch im Vorfeld des Spiels beim Floridsdorfer AC. Bei einer Mannschaft, die mit nur elf Gegentoren bislang die wenigsten in der Liga erhalten hat.
Admiral 2. Liga
Admiral 2. Liga
Die restlichen Spiele der Austria
Floridsdorfer AC – SC Austria Lustenau 20. März
Wien, FAC-Platz, 20.30 Uhr, SR Jakob Semler (ST)
SC Austria Lustenau – Admira Wacker Mödling 3. April
Young Violets – SC Austria Lustenau 6. April
SC Austria Lustenau – SKN St. Pölten 10. April
SC Austria Lustenau – SK Rapid Wien II 17. April
SK Austria Klagenfurt – SC Austria Lustenau 24. April
SC Austria Lustenau – SW Bregenz 2. Mai
SV Austria Salzburg – SC Austria Lustenau 8. Mai
SC Austria Lustenau – SKU Amstetten 14. Mai

Bei einer Mannschaft, die sehr kompakt steht, Robustheit aufweist und gegen die es sehr schwer ist, selbst Chancen zu kreieren. Und so braucht es vor allem Aggressivität mit und gegen den Ball sowie klare Abläufe, um sich selbst in Szene zu bringen. Zumal der Coach seine Spieler mit den Worten – “Es wird Zeit, dass der Mader endlich gewinnt” – in Richtung Spiel befeuert hat.

Noch fehlt ihm in seiner langen Erfolgsliste als Zweitligatrainer der Austria ein voller Erfolg über den FAC. 63 Spiele für Grün-Weiß stehen aktuell bei ihm in Liga zwei zu Buche, darunter auch vier gegen Floridsdorf. Die Bilanz? Zwei Remis und zwei Niederlagen. Nach den verlorenen Spielen in seiner ersten Saison 2021/22 (1:3/1:2) folgten im Jahr 2025 zwei torlose Spiele. Es ist also an der Zeit, diese Bilanz mit einem Sieg aufzufrischen. “Ich bin absolut positiv”, blickt der Coach dem Freitag hoffnungsfroh entgegen. “Weil in der Mannschaft eine Super-Energie herrscht, die Stimmung und der Elan im Training absolut top sind. Und weil wir alle spüren, dass wir den nächsten Schritt machen können.” Nach der Willensleistung gegen Sturm II soll jetzt auch in spielerischer Hinsicht nachgebessert werden.

“Wir müssen die Bereitschaft zu leiden an den Tag legen”, weiß Mader. Deshalb fordert er Attribute wie Kampf und Leidenschaft, um so ins Fußballspielen zu kommen und die eigenen Qualitäten auszuspielen. Dabei will man sich nicht durch die äußeren Umstände wie kleiner Platz usw. aus dem Konzept bringen lassen. Wichtig sei einfach, mehr zu tun als der Gegner.

Fast in Bestbesetzung
In personeller Hinsicht kann Mader fast aus dem Vollen schöpfen. So erfolgte die Herausnahme von Mame Wade (23) gegen Sturm II als Vorsichtsmaßnahme, weil der Siegtorschütze ein Ziehen im Adduktorenbereich spürte. Zudem ist die Verhärtung des Muskels bei Pius Grabher (32) fast abgeklungen. Auch Nico Gorzel (27) befindet sich nach seinem Comebackspiel auf einem guten Weg. Fix nicht im Kader ist aufgrund seiner Gelbsperre Lukas Ibertsberger (22). An der personellen Komponente dürfe die gemeinsame Zielrichtung Aufstieg nicht scheitern. Wichtiger sei vielmehr, Woche für Woche das volle Potenzial abzurufen.

Im Hintergrund laufen parallel zu den Spielen bereits die Planungen für die kommende Saison. Und da besteht vor allem für jene Spieler mit einer Option im Vertrag noch Gelegenheit, sich zu zeigen.