Lesetag im Rheindorf: Eine ganze Schule im Lesefieber

Einmal jährlich findet an der Volksschule Rheindorf ein Lesetag statt.
Lustenau “Als wir heute Morgen in die Klasse gehen wollten, war die Tür mit Absperrband verklebt”, berichtet Drittklässler Alessio begeistert. Am Freitagvormittag veranstaltete die Volksschule Rheindorf ihren traditionellen Lesetag. Jede Schulstufe widmete sich dabei einem eigenen Thema. “Wir möchten die Lesekompetenz unserer Schülerinnen und Schüler stärken. Denn Lesen ist die Schlüsselkompetenz schlechthin”, betont Direktor Markus Purin.

Gemeinsam lesen und Rätsel lösen
Der Lesetag hat an der Volksschule Rheindorf bereits Tradition und sorgt stets für Begeisterung bei den Kindern. Für jede Klassenstufe stand ein spezielles Buch oder Thema im Mittelpunkt. Während die Erstklässler das Buch “Das kleine Wir” lasen, tauchten die Zweitklässler in abenteuerliche Piratengeschichten ein. Die Drittklässler schlüpften in die Rolle von Detektiven, lasen spannende Texte und stellten ihr Können beim Lösen kniffliger Aufgaben unter Beweis. Die Viertklässler beschäftigten sich intensiv mit den Vorarlberger Talschaften und wurden am Ende des Vormittags zu wahren Talexperten. “Wir möchten den Kindern zeigen, dass Lesen auch gemeinschaftlich Freude machen kann”, erklärt Lehrerin Eveline Bösch.

Vielfältige Stationen fördern Lesefreude
Für die Drittklässler galt es, insgesamt 18 Stationen mit unterschiedlichen Aufgaben zu bewältigen. Neben klassischen Leseaufgaben konnten die Kinder ihren eigenen Detektivausweis gestalten, geheime Botschaften mit einer UV-Lampe entschlüsseln oder Fingerabdrücke analysieren. “Ich finde es toll, dass wir das Detektivthema bekommen haben. Besonders cool ist, dass wir an diesem Vormittag in alle dritten Klassen gehen und gemeinsam verschiedene Aufgaben lösen dürfen”, erzählt Noah begeistert. Auch die Erstklässler beschäftigten sich intensiv mit dem Buch “Das kleine Wir”. “Wir haben den Kindern die Geschichte vorgelesen. Anschließend bearbeiten sie das Thema an verschiedenen Lese-, Mal- und Bastelstationen”, berichtet Lehrerin Karin Hämmerle. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, wie die Klassengemeinschaft durch kleine Gesten der Freundlichkeit gestärkt werden kann. So durften die Kinder beispielsweise die Umrisse ihrer Hände abzeichnen, ausschneiden und auf die Hauptfigur des Buches auf ein großes Plakat kleben. BVS






