Schule, Spielplatz und Verkehr

Heimat / 25.03.2026 • 14:04 Uhr
Levnerinnen und Levner nutzten den Ortsteilsprechtag für einen offenen Austausch mit der Stadtpolitik.
Levnerinnen und Levner nutzten den Ortsteilsprechtag für einen offenen Austausch mit der Stadtpolitik.Henning Heilmann

Levner bringen auf Ortsteilsprechtag im direkten Austausch Anliegen ein.

Feldkirch Nach den Feiern zu “100 Jahre Großfeldkirch” standen heuer auf Ortsteilsprechtagen in den Stadtteilen Feldkirchs die Ortsteile im Fokus. In Levis gab es im “Montfort – das Hotel” einen lebhaften Austausch, der vom Verkehr über die Schule bis zum Spielplatz reichte.

Auch Vertreter anderer Stadtteile wie Elisabeth Pucher (links) verfolgten die lebhafte Diskussion.
Auch Vertreter anderer Stadtteile wie Elisabeth Pucher (links) verfolgten die lebhafte Diskussion.

“Enge Budgetsituation”

Bürgermeister Manfred Rädler sprach von einer “herausfordernden Zeit mit enger Budgetsituation”. Gegenwärtige Einsparungen sollten aber finanzielle Spielräume für die Zukunft schaffen. Ziel des Abends sei, den Fragen der Bevölkerung zuzuhören und aktuelle Themen aus Levis aufzugreifen. Ortsvorsteher Mathias Mathis begrüßte ebenso die zahlreich erschienenen Gäste und sammelte die einzelnen Anliegen.

Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs bemängelten oftmals überfüllte Stadtbusse, auch die Streichung des Wildpark-Busses wurde bedauert. Es sei sinnvoll, diesen während der Kapfschlucht-Baustelle eingeführten Bus bei regulärer Tarifeinbindung beizubehalten. Der neue Busterminal am Bahnhof Feldkirch wurde auch mit dem Ziel der Barrierefreiheit realisiert. In der Realität sind die Bordsteine aber nur an den äußersten Rändern abgesenkt und dazwischen sehr hoch. Auch auf dem Ortsteilgespräch wurde hier auf Diskrepanzen bei der praktischen Umsetzung hingewiesen, insbesondere im Bereich der “Pilzdächer”. Eine mangelnde Barrierefreiheit wurde auch am Rathaus Feldkirch moniert, wo an der seitlichen Eingangstreppe ein richtiger Handlauf mehr Sicherheit bedeuten würde.

Die Verkehrssituation rund um die Volksschule Levis sorgt für gefährliche Momente.
Die Verkehrssituation rund um die Volksschule Levis sorgt für gefährliche Momente.

Verkehr und Schulkinder

Auch der Autoverkehr war ein Thema, insbesondere die mangelnde Parkplatzsituation an der Volksschule Levis. Viele Eltern wollten Schulkinder möglichst nah an die Eingangstür bringen und missachteten Halteverbote, wobei gefährliche, unübersichtliche Situationen entstünden. Angeregt wurde beispielsweise eine höhere Polizeipräsenz zu Bringzeiten.

Dieter Oberhöller, Margit Fehr, Christian Hartmann und Manuela brachten sich in die Diskussion ein.
Dieter Oberhöller, Margit Fehr, Christian Hartmann und Manuela brachten sich in die Diskussion ein.

Die Parkplatzsituation wurde diskutiert und eine höhere Zahl von Kurzzeitparkzonen gefordert. Auch bei Physiotherapie Montfort direkt am Bahnhof in der Waldfriedgasse fehlten Parkplätze. Viele langfristig nutzbare Plätze seien von Schweizern dauerbesetzt. Angeregt wurde, die leerstehende Parkfläche beim früheren ADEG zu nutzen, die aber in Privatbesitz ist und deren Eigentümer sie nicht zur Verfügung stellen will.

Beim Spielplatz in der Amberggasse wurde die unübersichtliche Lage des Eingangs moniert.
Beim Spielplatz in der Amberggasse wurde die unübersichtliche Lage des Eingangs moniert.

Spielplatz und Zebrastreifen

Von der Ardetzenbergstraße zum Bezirksgericht gehend, wurden fehlende Zebrastreifen bemängelt. Hier wurde bemerkt, dass Markierungen in der Churer Straße infolge der Bauarbeiten noch nicht abgeschlossen seien. Beim Spielplatz in der Amberggasse wurde bemängelt, dass sich der Eingang direkt in der Kurve befinde, was aufgrund vieler Autos unübersichtlich sei. Angeregt wurde auch eine Verschönerung des Geländes rund um den Levner Weiher. Dieser sei aber ein Biotop und Laichplatz für Amphibien und kein Badesee.

Der Levner Weiher ist wertvoller Lebensraum für Amphibien – kein Badesee.
Der Levner Weiher ist wertvoller Lebensraum für Amphibien – kein Badesee.

Zu den zahlreichen Teilnehmern des Ortsteilgesprächs zählten auch Ortsvorsteher anderer Stadtteile wie Dr. Elisabeth Pucher aus Tisis, Silvia Fröhle aus Nofels und Judith Heeb aus Gisingen sowie “Montfort – das Hotel”-Gastgeber Dieter Oberhöller. HE

Am ehemaligen ADEG Supermarkt würde man sich Parkplätze wünschen.
Am ehemaligen ADEG-Supermarkt würde man sich Parkplätze wünschen.

Die Parkplatznot im Ortsteil beschäftigt viele Anrainerinnen und Anrainer, was in der Diskussion zum Ausdruck kam.
Die Parkplatznot im Ortsteil beschäftigt viele Anrainerinnen und Anrainer, was in der Diskussion zum Ausdruck kam.
Die seitliche Rathaustreppe hat keinen sicheren Handlauf.
Die seitliche Rathaustreppe hat keinen sicheren Handlauf.
Ortsvorsteher Mathias Mathis begrüßte die Gäste und sammelte die Anliegen aus der Bevölkerung.
Ortsvorsteher Mathias Mathis begrüßte die Gäste und sammelte die Anliegen aus der Bevölkerung.