Admira Dornbirn verliert zwei Leistungsträger im Aufstiegskampf

VN / 12.04.2026 • 06:00 Uhr
Martin Brunold fehlt Admira Dornbirn mindestens vier Wochen. VN-TK
Martin Brunold fehlt Admira Dornbirn mindestens vier Wochen. Thomas Knobel

Martin Brunold und Jeremy Thurnher fehlen verletzt mindestens vier Wochen.

Dornbirn DORNBIRN. Der SC Admira Dornbirn, aktueller Tabellenzweiter der VOL.AT-Eliteliga und zweifacher Vizemeister, wird im engen Aufstiegsrennen zur Westliga vorerst auf zwei wichtige Stützen verzichten müssen. Außenbahnspieler Martin Brunold (27) und Mittelfeldmann Jeremy Thurnher (28) fallen beide verletzungsbedingt für mehrere Wochen aus – ein herber Rückschlag für die ambitionierten Messestädter.

Besonders bitter ist die Situation für Brunold, den das Verletzungspech einmal mehr einholt. Der 27-Jährige zog sich einen Kahnbeinbruch im Handgelenk zu und musste bereits operiert werden. Mindestens vier Wochen wird er dem Team um Langzeitcoach Herwig Klocker fehlen. Schon in der Vergangenheit war Brunold immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen worden, wodurch er sein sportliches Potenzial bislang nie über längere Zeit voll ausschöpfen konnte. Für die Admira bedeutet sein Ausfall den Verlust eines dynamischen Flügelspielers, der mit Tempo und Zug zum Tor wichtige Impulse setzt.

Jeremy Thurnher erlitt einen Bänderriss. VN-STIPLOVSEK
Jeremy Thurnher erlitt einen Bänderriss. VN-STIPLOVSEK

Nicht weniger schmerzhaft ist der Ausfall von Jeremy Thurnher. Der 28-jährige Mittelfeldspieler erlitt im ersten Pflichtspiel des neuen Jahres kurz nach seiner Einwechslung einen Bänderriss im Knöchel – ohne Fremdeinwirkung. Auch er wird zumindest vier Wochen pausieren müssen. Thurnher hatte sich gerade erst wieder zurückgemeldet, nachdem er in der ersten Saisonhälfte aufgrund eines Auslandsstudiums gefehlt hatte. Umso schwerer wiegt nun dieser erneute Rückschlag. Beide Leistungsträger können eine Partie im Alleingang entscheiden oder daran einen großen Anteil haben.

Für Trainerteam und Mannschaft kommt die Doppelverletzung zur Unzeit. In einer Phase, in der jeder Punkt im Kampf um den Aufstieg zählt, muss die Admira nun personell umstellen und die Ausfälle kompensieren. Die Kadertiefe wird dabei auf die Probe gestellt – und zugleich bietet sich anderen Spielern die Chance, Verantwortung zu übernehmen.

Klar ist: Will Admira Dornbirn weiterhin ganz vorne mitmischen, braucht es in den kommenden Wochen nicht nur taktische Anpassungen, sondern auch mentale Stärke. Die Qualität im Kader ist vorhanden – nun wird sich zeigen, wie gut die Mannschaft mit Rückschlägen umgehen kann. VN-TK