Lochau holt Kusche: Neuer Einser kommt vom FC Lauterach

VN / 14.04.2026 • 11:07 Uhr
Lukas Kusche wechselt von Lauterach nach Lochau. VN-STEURER
Lukas Kusche wechselt von Lauterach nach Lochau. Thomas Knobel

Eliteligaklub verpflichtet Torhüter Lukas Kusche als Nachfolger von Sandro Eichhübl.

Lochau Der SV Lochau hat seinen ersten Neuzugang für die kommende Saison fixiert: Lukas Kusche wechselt vom Regionalligaklub FC Lauterach ins Stadion Hoferfeld und übernimmt dort die Rolle als neue Nummer eins. Der 25-jährige Torhüter tritt damit die Nachfolge von Sandro Eichhübl an, der den Verein bekanntlich in Richtung FC Dornbirn verlassen wird.

Für Lochau ist es eine wichtige Personalentscheidung auf einer Schlüsselposition, die nach dem Abgang des bisherigen Stammtorhüters rasch geklärt werden musste. Kusche bringt trotz seines vergleichsweise jungen Alters bereits reichlich Erfahrung mit, die er nahezu ausschließlich bei seinem Heimatverein gesammelt hat. Insgesamt absolvierte der Keeper 152 Pflichtspiele im Erwachsenenbereich für den FC Lauterach und entwickelte sich dort zu einer verlässlichen Größe zwischen den Pfosten. Lediglich in der Saison 2022/2023 unterbrach ein kurzes Intermezzo beim FC Höchst seine sonst durchgehende Vereinszugehörigkeit.

Beim SV Lochau unterschreibt Kusche einen Vertrag bis zum 30. Juni 2027 und wird künftig mit der Rückennummer eins auflaufen. Die Erwartungen an den Neuzugang sind entsprechend hoch, wie auch aus den Worten des Sportvorstands hervorgeht: “Nach dem Abgang von Sandro mussten wir reagieren und sind sehr froh, dass wir mit Lukas Kusche einen geeigneten Nachfolger für das Tor gefunden haben. Lukas passt perfekt in unser Anforderungsprofil und wir sind absolut davon überzeugt, dass er sowohl sportlich als auch menschlich eine Bereicherung für den SVL sein wird und wir heißen ihn bereits jetzt herzlich willkommen”, erklärte dieser.

Auch Kusche selbst blickt mit Vorfreude auf seine neue Aufgabe in Lochau und den nächsten Karriereschritt: “Ich freue mich sehr, ab Sommer das Tor des SV Typico Lochau zu hüten und bedanke mich bereits jetzt beim Verein für das entgegengebrachte Vertrauen. Ich kann es kaum erwarten, im Stadion Hoferfeld loszulegen und die Mannschaft kennenzulernen”, sagte der 25-Jährige. Für beide Seiten ist der Wechsel damit mehr als nur eine klassische Neuverpflichtung – es ist ein bewusst gesetztes Signal für Kontinuität und neue Impulse zugleich. VN-TK