Blau-weiße Favoritenrolle

Das heimstarke Nenzing hofft gegen den FC Lustenau auf eine Pokal-Überraschung.
Nenzing Der 50. Uniqa VFV Cup geht in die entscheidende Phase, und im Viertelfinale kommt es am Mittwochabend zum Duell zwischen dem FC Nenzing und dem FC Lustenau. Während der Regionalligist aus der Stickergemeinde als Favorit anreist, setzt der Eliteligaklub aus dem Walgau vor heimischer Kulisse auf seine Chance. “Wir müssen unsere Qualität auf dem Spielfeld abrufen über die gesamte Spielzeit. Die Chancen für einen Aufstieg in die Vorschlussrunde sind logischerweise intakt. Aber im Cup gelten andere Gesetze. Wir werden Nenzing sicher nicht unterschätzen”, sagt FC-Lustenau-Coach Philipp Hagspiel im Vorfeld.

Die Ausgangslage ist dennoch klar verteilt, auch wenn die Gäste personelle Ausfälle verkraften müssen: Spielgestalter Paulo Victor fehlt mit Bandscheibenproblemen, zudem stehen die beiden Verteidiger Ali Mutu und Bence Szin verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Nenzing, ohne Regisseur Semih Yasar und Marko Jovic, wiederum konnte zuletzt in der Meisterschaft nicht an frühere Leistungen anknüpfen und kassierte zwei Niederlagen.

Dennoch bringt die eingespielte Mannschaft ihre Qualitäten mit, die vor allem auf dem heimischen Platz zur Geltung kommen können. Für Motivation sorgt der Blick zurück: Vor 26 Jahren stand Nenzing im Cupfinale. Der K.-o.-Bewerb hat bekanntlich seine eigenen Regeln, und genau darauf wird Nenzing hoffen, um dem Favoriten ein Bein zu stellen und selbst den Einzug ins Halbfinale zu schaffen. Mit Altach Juniors (5:4) warf Nenzing zur Jubiläumsauflage schon einen Regionalligaklub aus dem laufenden Bewerb. VN-TK
