Formduell um Cup-Halbfinale in Haselstauden

Sport / 28.04.2026 • 10:32 Uhr
Der Dornbirner SV hofft auf das Weiterkommen im Cup: Nico Schöpf, Idiano Lima Rosa dos Santos und Christopher Nagel wollen jubeln. VN-PAULITSCH
Der Dornbirner SV hofft auf das Weiterkommen im Cup: Nico Schöpf, Idiano Lima Rosa dos Santos und Christopher Nagel wollen jubeln. PAULITSCH

Dornbirner SV und Alberschwende kämpfen um den Einzug unter die letzten vier.

Dornbirn Zwei Teams, die aktuell vor Selbstvertrauen strotzen, treffen am Mittwoch um 18 Uhr in der Emma&Eugen-Arena in Haselstauden aufeinander. Der Dornbirner SV empfängt den FC Alberschwende im Viertelfinale des Uniqa-VFV-Cups und beide Amateurvereine dürfen sich berechtigte Hoffnungen auf den Einzug ins Halbfinale machen. Die Haselstauder präsentieren sich in der VOL.AT-Eliteliga konstant stark und liegen derzeit auf Rang drei, während Alberschwende als Zweiter der Vorarlbergliga ebenfalls eine überzeugende Saison spielt.

DSV Coach Roman Ellensohn ist optimistisch. VN-STIPLOVSEK
DSV-Coach Roman Ellensohn ist optimistisch. VN-STIPLOVSEK

Entsprechend warnt DSV-Trainer Roman Ellensohn vor dem Gegner und stellt klar: “Ich erwarte ein extrem motiviertes Alberschwende. Wir werden aber versuchen, unser Spiel gegenüber ihrem durchzuziehen.” Die Gäste aus dem Bregenzerwald sind der einzig verbliebene Underdog und reisen mit einer beeindruckenden Serie an. Aus den letzten neun Spielen gab es fünf Siege und drei Unentschieden, und sie mussten sich nur einmal geschlagen geben. Vor drei Jahren gelang im Achtelfinale ein 3:2-Erfolg gegen den DSV, der letztlich bis ins Finale führte. Doch auch der Dornbirner SV kennt den Weg im Pokal, holte 2018 den Titel und stand 2016 im Endspiel. Während der DSV vor der Rückkehr in die Westliga steht, kämpft Alberschwende um die Rückkehr in die Eliteliga. Viel spricht für ein enges Duell auf Augenhöhe, in dem Kleinigkeiten entscheiden werden. Die Wälder müssen in der nächsten Saison auf Julian Maldoner (FC Dornbirn) und die Urgesteine Tobias Bitschnau (Admira Dornbirn) und Nicolas Kohler (Karriereende) verzichten. VN-TK