Der 1. Mai war ein Tag der Freude für Wälder Biker

Mit dem Bikepark in Alberschwende startet der Freizeitsport in eine neue Ära.
Alberschwende In Alberschwende wurde am vergangenen Wochenende ein neues Kapitel für den regionalen Freizeitsport aufgeschlagen: Der mit Spannung erwartete Bikepark hat offiziell eröffnet – und das gleich mit richtig viel Andrang aus der Bevölkerung.
Initiator Tobias Sutterlüty ließ es sich gemeinsam mit seinem Team und Bürgermeister Klaus Sohm nicht nehmen, die Anlage persönlich zu eröffnen – inklusive echtem Startschuss. Als Standort dient die ehemalige Eishockeyarena, die in kurzer Zeit in ein modernes Bike-Areal verwandelt wurde. Die bisherige Verwendung der Arena für den jährlichen Alpin-Nasswettbewerb der Feuerwehr ist weiterhin gesichert. Besonders bemerkenswert: Ein Großteil der Finanzierung stammt aus Spendengeldern. Bürgermeister Klaus Sohm zeigte sich angetan von dem Engagement des Vereins, den vielen Bikern und deren Fahrkünsten.

“Tracks” für jeden Gusto – vom Kleinkind bis zum Profi
Schon zur Eröffnung strömten zahlreiche Besucherinnen und Besucher in die Arena, darunter viele Kinder, Jugendliche und Familien. Kaum war das Band durchschnitten, wurden die ersten Runden gedreht. Die verschiedenen Tracks boten vom ersten Moment an Fahrspaß für alle Könnerstufen: von Einsteigerstrecken bis hin zu anspruchsvolleren Lines. Entsprechend lebendig präsentierte sich das Bild auf der Anlage – vorsichtige erste Versuche neben mutigen Sprüngen und schnellen Abfahrten. Lukas aus Egg, Vereinsmitglied und als Streckenwart im Einsatz, kennt sich aus: Seit zwei Jahren ist er selbst in verschiedensten Bikeparks unterwegs. Sein Fazit fällt knapp, aber klar aus: “Des gfallt mir ganz guat.”

Auch viele Besucherinnen und Besucher ohne eigenes Bike machten sich ein Bild vom neuen Park und zeigten sich begeistert von der Umsetzung der Idee des Vereins “Alberschwende Shred Society”. Birgit Gmeiner, Mutter aus Alberschwende, betonte: “Ein großer Vorteil ist, dass der Verein die Verantwortung für die Erhaltung übernimmt und hier ein Angebot für alle Altersgruppen entstanden ist.” Für die Bepflanzung zeichnete Marcus Winder aus Alberschwende-Fischbach verantwortlich: “Wir haben sechs heimische Bäume am oberen Rand der Arena gepflanzt, um die Vorgaben der Behörde einzuhalten – eine Linde ist zusätzlich noch geplant.”

Nur glückliche Gesichter
Auch das Wetter spielte mit: Strahlender Sonnenschein und frühsommerliche Temperaturen sorgten den ganzen Tag über für beste Stimmung. Während sich die vorwiegend jungen Bikerinnen und Biker auf den Strecken austobten, kamen auch die Zuschauer auf ihre Kosten. Für die passende Verpflegung war bestens gesorgt, wodurch das Ganze fast schon Volksfestcharakter bekam. Ein besonderes Highlight: frische Pizza aus dem selbst gebauten Holzofen von Robert Feuerstein. Er hat sich außerdem gemeinsam mit Mittelschülern dem Projekt gewidmet und Möbel für den Erholungsbereich gebaut.

Mit dem neuen Bikepark ist in Alberschwende ein Treffpunkt entstanden, der weit über die Gemeinde hinaus Strahlkraft entwickeln dürfte. Die Freude bei allen Beteiligten war spürbar – und die ersten Reifenspuren auf den Tracks sind wohl erst der Anfang einer echten Erfolgsgeschichte. Tobias Sutterlüty, dessen Jüngster schon 100 Runden gedreht hatte, zeigte sich überwältigt vom großen Andrang und der Begeisterung: “… do ka no an Hufa Züg entstong – viellicht gits do au mol oan Event …”.MSO














