Monatsmarkt in Klaus als beliebter Treffpunkt

Heimat / 04.05.2026 • 13:26 Uhr
Besucherinnen bewundern die selbstgemachten Artikel von Nadine Neßler
Besucherinnen bewundern die selbstgemachten Artikel von Nadine Neßler.Gisela Stein

Regionale Produkte, persönlicher Austausch und großes Interesse prägten den Markt am 1. Mai.<br>

Feldkirch Der Monatsmarkt „Guats vo dahoam – Guats vo Klus“ ist ein fixer Treffpunkt in der Gemeinde und war auch am 1. Mai gut besucht. Zahlreiche Besucher nutzten ab 16 Uhr die Gelegenheit, regionale Produkte zu entdecken und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Der Sozialverein Zeitpolster stellte sich zum ersten Mal auf dem Monatsmarkt in Klaus vor.
Der Sozialverein Zeitpolster stellte sich zum ersten Mal auf dem Monatsmarkt in Klaus vor.

Ob Kunsthandwerk oder kulinarische Angebote – das Sortiment ist vielfältig und stammt durchwegs aus der Region. Nadine Neßler war bereits zum zweiten Mal mit ihren Produkten vertreten. „Ich finde den Markt toll. Vor allem, dass die Menschen sich für meine Produkte interessieren. Alles ist selbstgemacht, vieles sogar recycelt. Ich liebe es, aus vorhandenem etwas Neues zu kreieren“, sagt sie. Auch Besucherin Karin Seidel zeigt sich angetan: „Ich sehe Nadine hier zum ersten Mal und bin begeistert.“ Unterstützung erhält Nadine Neßler von ihrer Mutter Christine Bürge, die sichtlich stolz ist.

Auch von der Gemeinde Klaus war eine Ausstellerin da. Beate Fleisch-Halbeisen arbeitet im Sozialausschuss und stellte ihren Genusshortus vor. „Ich produziere zum Beispiel Kräutersalze. Die sind gut für den Blutdruck“, erklärte sie. Seit Beginn des Marktes ist sie regelmäßig dabei und kennt viele der Teilnehmer.

Betty Ausserer mit Freundinnen aus der Region sind jedes Mal dabei.
Betty Ausserer mit Freundinnen aus der Region sind jedes Mal dabei.

Ebenfalls vertreten ist die Privatbrauerei Broger aus Klaus mit Edenbränden, Whisky und Gin aus eigener Produktion. Ursula Broger betont die Bedeutung des Marktes: „Kundenpflege ist hier sehr effektiv möglich und das Konzept der Gemeinde lässt die Menschen zusammenstehen.“

Bei Sandra Tiefenthaler gibt es selbstgemachte Kosmetikbeutel und Nackenstützen. Wenn sie nicht gerade ihrem Hobby nachgeht, arbeitet sie im Kundenservice einer IT-Firma. „Aber hauptsächlich bin ich Mama“, sagte sie.

Erika und Gerwin Mayerhofer, beide ehemalige Lehrer tätig, nahmen bereits zum dritten Mal teil. Sie verkaufen selbstgemachte Holzdekoration und Geschenke aus ihrer „Holzgarage Muntlix“. Mit den Einnahmen finanzieren sie ihr Hobby.

Zum ersten Mal dabei war der Sozialverein Zeitpolster. Elfriede Perle und Peter Hein erklärten zahlreichen Interessierten das Konzept: „Wer heute hilft, bekommt die aufgewendete Zeit gutgeschrieben und kann sie im Bedarfsfall später als Betreuungsleistung zurückbekommen. Es handelt sich damit sozusagen um Vorsorge für das eigene Alter.“ Der Markt bot damit auch Raum für Austausch zu sozialen Themen. Viele Aussteller wollen auch beim nächsten Termin am ersten Freitag im Juni wieder dabei sein und hoffen erneut auf zahlreiche Besucher. GIS