Dorf.Theater Mellau lädt zum Sektempfang

VN / 07.05.2026 • 11:51 Uhr
Ingrids Likööörchen – für Ingrid Wolf, gespielt von Sandra Angerer, ein Seelentröster, für Theaterbesucherinnen und -besucher allemal eine Verkostung wert . . .
Ingrids Likööörchen – für Ingrid Wolf, gespielt von Sandra Angerer, ein Seelentröster, für Theaterbesucherinnen und -besucher allemal eine Verkostung in der Pause wert.Peter Strauss

Beim Finale von “Tote Frauen trinken nicht” sind am Sonntag vor allem Mütter angesprochen.

Mellau Volles Haus, beste Stimmung im Publikum und auf der Bühne – das Dorf.Theater Mellau durfte eine erfolgreiche Premiere der gespensterhaften Komödie “Tote Frauen trinken nicht” feiern und sich auf das Muttertagswochenende freuen, denn dann wird das Stück noch zweimal gezeigt: am Samstag, 20 Uhr, und am Sonntag um 18 Uhr, wobei dann besonders die Mütter eingeladen sind.

Das Dorf.Theater Mellau lädt am Wochenende noch zweimal in den Dorfsaal ein – Samstag, 20 Uhr, und Sonntag, 18 Uhr, mit Sektempfang für Mütter. PETER STRAUSS   
Das Dorf.Theater Mellau lädt am Wochenende noch zweimal in den Dorfsaal ein – Samstag, 20 Uhr, und Sonntag, 18 Uhr, mit Sektempfang für Mütter.

“Für sie haben wir einen Sektempfang vorbereitet – unser kleiner Beitrag zu diesem Ehrentag”, kündigt Regisseurin Isabel Baldreich an. Mütter spielen im Stück von Claudia Kumpfe eine wichtige Rolle. Da ist zunächst einmal die ständig nörgelnde Ingrid Wolf (Sandra Angerer), die an ihrer Tochter Sabine (Tina Michel) kein gutes Haar lässt. Das geht sogar so weit, dass sie Sabine für verrückt hält, weil diese Gespenster sieht. Das wirklich Verrückte: Es spukt tatsächlich, aber nur Sabine kann den Geist sehen – Pia Freitag (Angelika Greußing), ihre Vormieterin, die bei einem Unfall tödlich verunglückte, aber “nicht hinüber” konnte und jetzt in ihrer früheren Wohnung herumgeistert und ihren alten Platz behaupten will. Die für fast alle unsichtbare Pia wird so zum Ursprung vieler Verwicklungen und Missverständnisse, die die Handlung auf der Bühne bestimmen.

Gute Laune auch bei Mellaus Bürgermeister Tobias Bischofberger (Mitte).
Gute Laune auch bei Mellaus Bürgermeister Tobias Bischofberger (Mitte).

Beim Pausensnack haben sich die Mellauer offenbar vom Hohenweiler Schüblingtheater inspirieren lassen – weil sie aber noch ein ganz junges Theater – erst 2024 gegründet – sind, gibt es im Dorf.Theater Mellau statt Schüblinge kleinere Würstchen – eben Wienerle. Diese ließ sich u. a. auch Bürgermeister Tobias Bischofberger schmecken. Einmal mehr durfte sich der Gemeindechef darüber freuen, dass mit dem Bau des Gemeindesaals auch Aktivitäten wie jene des Dorf.Theaters möglich gemacht wurden. Und im Gegensatz zu den “toten Frauen auf der Bühne, die nicht trinken”, können sich Besucherinnen und Besucher sehr wohl einen Pausendrink gönnen. STP

In Anlehnung an die legendäre Schüblingpause im Hohenweiler Theater profiliert sich das Dorf.Theater Mellau mit seiner „Wienerlepause“.   
In Anlehnung an die legendäre Schüblingpause im Hohenweiler Theater profiliert sich das Dorf.Theater Mellau mit seiner “Wienerlepause”.
Durften sich zu einer gelungenen Premiere gratulieren lassen: Obfrau Natalie Scalet und Regisseurin Isabel Baldreich (re.)
Durften sich zu einer gelungenen Premiere gratulieren lassen: Obfrau Natalie Scalet und Regisseurin Isabel Baldreich (re.)
Die Wäldar Ghostbusters Christian Dietrich und Martin Schneider sind mit der „Eliminierung“ von Pia offensichtlich überfordert.   
Die Wäldar Ghostbusters Christian Dietrich und Martin Schneider sind mit der “Eliminierung” von Pia offensichtlich überfordert.
So kann es gehen . . . Statt der herumgeisternden Pia „hinüber zu helfen“, macht Dunja das Problem nur noch größer . . .   
So kann es gehen … Statt der herumgeisternden Pia “hinüber zu helfen”, macht Dunja das Problem nur noch größer …
Séance die zweite – ob es diesmal klappt . . .?
Séance die zweite – ob es diesmal klappt …?