SC Göfis wird zur Feldkirch-Filiale

Heimat / 11.05.2026 • 11:07 Uhr
Fabian Sallmayer (l.) mit Göfis Sportchef Jürgen Hafner bei der Vertragsunterzeichnung.
Fabian Sallmayer (l.) mit Göfis-Sportchef Jürgen Hafner bei der Vertragsunterzeichnung. Thomas Knobel

Quartett vom Ligakonkurrenten spielt ab der neuen Saison am Sportplatz Hofen.

Göfis Der SC Kaufmann Bauwerkzeuge Göfis richtet sich für die kommende Saison 2026/2027 neu aus und wird zur Filiale des FC Blau-Weiß Feldkirch. Mit Fabian Sallmayer wurde ein routinierter Verteidiger aus der Montfortstadt verpflichtet. Der 32-Jährige stand in den vergangenen viereinhalb Jahren bei Feldkirch unter Vertrag, kam in dieser Saison allerdings verletzungsbedingt bislang nur auf acht Einsätze in der ersten Kampfmannschaft und sucht nun in Göfis eine neue sportliche Herausforderung. Mit seiner Erfahrung und Übersicht soll Sallmayer der Defensive in der Innenverteidigung Stabilität verleihen und ist nach Burak Yildiz bereits der zweite Neuzugang von den Blau-Weißen.

Auffällig ist die enge personelle Verzahnung zwischen den beiden Vereinen: Mit Nije Ansumana und Batuhan Toplu stehen aktuell zwei weitere Spieler im Göfner Kader, die ebenfalls aus Feldkirch stammen. Vor allem Toplu erwies sich in der aktuellen Saison in der VOL.AT-Eliteliga als verlässliche Größe, absolvierte alle 20 Meisterschaftsspiele und erzielte dabei fünf wunderschöne Treffer.

Während Göfis also gezielt nachrüstet, stehen auch Abgänge fest: Nach Philip Fröwis, der ein Studium in der Schweiz aufnimmt, wird im Sommer auch Fethullah Kalkan nicht mehr zum Aufgebot gehören. Die personellen Veränderungen unterstreichen den Umbruch beim Tabellenschlusslicht, das sich mit der engeren Anbindung an Feldkirch sportlich neu aufstellen und mittelfristig stabilisieren will. VN-TK