Landesliga-Topklub plant für Zukunft und setzt auf neue Impulse

Aufstieg bleibt das Ziel, erster Neuzugang und ein Abschied fix.
Feldkirch Beim Ender Klimatechnik TSV Altenstadt stehen im Sommer einige personelle Veränderungen bevor. Nachdem bereits feststeht, dass sich der derzeitige Tabellendritte der Fußball-Landesliga nach etwas mehr als zwei Jahren einvernehmlich von Trainer Ugur Yilmaz und Co-Trainer Ömer Kuzu trennt, laufen beim Oberländer Klub die Planungen für die kommende Saison bereits auf Hochtouren. Mit dem Rumänen Gabriel Cristea, der zuletzt bei Austria Lustenau als Co-Trainer im Einsatz war, wurde ein neuer Cheftrainer verpflichtet, die Suche nach einem Co-Trainer in Altenstadt dauert derzeit noch an.

Sportlich befindet sich der TSV Altenstadt weiter auf Aufstiegskurs. Nach einem Jahrzehnt darf der Verein wieder berechtigte Hoffnungen hegen, schon sehr zeitnah den Sprung in die Vorarlbergliga zu schaffen. Die Verantwortlichen mit Sportchef Cem Öksüz wollen dafür frühzeitig die Weichen stellen und arbeiten bereits intensiv am Kader für die kommenden Aufgaben.
Mit Lucca Oberhöller steht nun auch der erste Neuzugang fest. Der 21-jährige Außenbahnspieler kehrt nach zwei Jahren beim Eliteligaklub Blau-Weiß Feldkirch zurück zu seinem Stammverein an den Sportplatz Amberg. Oberhöller galt schon in jungen Jahren als großes Talent und soll künftig wieder eine wichtige Rolle im Offensivspiel der Altenstädter übernehmen. Der Wechsel zurück nach Altenstadt hat auch berufliche Gründe: Statt eines Studiums in Wien wird der 21-Jährige künftig im elterlichen Gastronomiebetrieb mitarbeiten und damit wieder dauerhaft in Vorarlberg bleiben.
Neben einem Neuzugang muss Altenstadt allerdings auch einen Abgang verkraften. Verteidiger Luca Seidl beendet mit 27 Jahren seine aktive Laufbahn. Der Defensivspieler war in den vergangenen Jahren eine verlässliche Größe im Team und gehörte zu den routinierten Kräften innerhalb der Mannschaft. Mit seinem Karriereende verliert der Landesligist nicht nur sportliche Qualität, sondern auch wichtige Erfahrung in der Defensive.
Beim TSV Altenstadt richtet sich der Blick nun klar nach vorne. Der Verein will die starke Entwicklung der vergangenen Monate fortsetzen und sich langfristig wieder in höheren Spielklassen etablieren. Die kommenden Wochen dürften deshalb nicht nur auf der Trainerbank, sondern auch am Transfermarkt noch weitere Entscheidungen bringen. VN-TK