Die Welt zu Gast im Bucher Volksschulgarten

Friedensprojekt ermöglichte Einblicke in internationale Kulturen und Traditionen.
Buch Im Rahmen eines indigenen Treffens in Vorarlberg trafen kürzlich Vertreterinnen und Vertreter aus Kanada, Peru, Brasilien, Nepal und Bhutan auch im Bergdorf Buch zusammen. Initiiert wurde die Begegnung von Uthar Ariwinner, bürgerlich Harald Nagelseder, und seiner Frau Arwen Arihildr. Die internationale Abordnung gab den Kindern Einblicke in ihre Lebensweisen, Traditionen und spirituellen Überzeugungen. Sie erzählten von ihrer Naturverbundenheit und ihren Religionen. Trotz unterschiedlicher Hintergründe vermittelten sie eine zentrale Botschaft: Zuhören, voneinander lernen und gegenseitiger Respekt sind die Grundlage für ein friedliches Zusammenleben. “Solche Begegnungen zeigen, wie wichtig es ist, andere Kulturen kennenzulernen, um Vorurteile abzubauen und gegenseitigen Respekt – besonders bei jungen Menschen – zu fördern”, betonte Ariwinner.

Werte wie Toleranz
Doch wie kam es zu diesem nicht alltäglichen Treffen? Organisator Ariwinner engagiert sich bei der internationalen Friedensinitiative “Flamme des Friedens” und widmet sich der keltischen Mythologie sowie dem Druidismus. Als Friedensbegleiter ist er eng mit der Volksschule Buch verbunden – nicht erst seit dem eindrucksvollen Adventmusical “Ein großer Tag für Vater Martin” im vergangenen Jahr. Die Schule nimmt am Projekt “Friedensschule” teil, bei dem die Themen Frieden, Umwelt und Soziales im Mittelpunkt stehen. Ziel ist es, Werte wie Toleranz und Verantwortung früh zu vermitteln.

Besondere Erfahrung
Die Kinder hatten sich bereits im Unterricht intensiv mit verschiedenen Kulturen auseinandergesetzt, das Treffen bildete den Höhepunkt. “Beeindruckend war, wie still und aufmerksam die Kinder zwei Stunden lang bei der Begegnung mit den neuen Kulturen waren”, so Direktorin Sandra Kassar. Die Mischung aus Erzählungen, Musik und persönlichen Eindrücken habe die Veranstaltung besonders gemacht und werde den Kindern noch lange in Erinnerung bleiben. Unter den Gästen waren auch Eltern sowie Altbürgermeister und Ehrenbürger Ewald Hopfner mit Gattin Hilda. Für das nötige Verständnis sorgte Arwen Arihildr, die die Beiträge einfühlsam aus dem Englischen ins Deutsche übersetzte. MST


