Römisches Pizzabrot bringt Urlaubsstimmung

Alexandra von Backduft zaubert heute ein herrlich knuspriges römisches Pizzabrot.
nenzing Das sommerliche Rezept wird mit frischer Tomatensauce, Burrata und Prosciutto sowie einem Schuss Olivenöl veredelt – perfekt für laue Sommerabende. Jeder Bissen bringt ein Stück italienisches Lebensgefühl direkt auf den Teller.

So wirds gemacht
Am Vortag werden für den Vorteig das Wasser und die Hefe genau abgewogen und in einer Rührschüssel miteinander verquirlt. Das Mehl wird hinzugefügt und alles wird rasch mit einem Kochlöffel zusammengerührt. Den Vorteig lässt man gut abgedeckt nun bei Raumtemperatur über Nacht (acht bis zwölf Stunden) gären. Der Vorteig (auch Poolish genannt) bewirkt, dass der Teig dehnbarer wird und ein mildes und vielschichtiges Aroma im Brot entsteht.
Am Backtag werden das Wasser, das Weizenmehl und der Vorteig in eine Rührschüssel gegeben und per Küchenmaschine oder von Hand ca. 1 Minute langsam geknetet. Anschließend lässt man den Teig ca. 20 Minuten rasten. Die Art der Vorstufe nennt sich Autolyse. Stärke und Eiweiß im Mehl verquellen und das Gluten im Mehl entwickelt sich zu langen Strängen, die dem Teig deutlich mehr Struktur und Zusammenhalt geben.
Anschließend werden das Salz, die Hefe und die 30 Gramm Wasser hinzugefügt und der Teig wird erneut acht Minuten langsam und zwei Minuten schnell zu einem glatten Teig geknetet. Der Teig ist eher weich, er sollte sich aber vom Schüsselrand vollständig lösen.
Danach formt man den Teig zu einer Kugel und lässt ihn am besten in einer eckigen Form/Wanne zugedeckt ca. drei Stunden bei Raumtemperatur gehen. Nach 30 Minuten wird der Teig gedehnt und gefaltet (hochziehen und einschlagen – von allen vier Seiten). Dieser Vorgang wird nach einer Stunde noch einmal wiederholt. Das Aufziehen des Teiges sorgt für mehr Stabilität im Gebäck.

Der Teig wird auf eine mit Hartweizengrieß bemehlte Arbeitsfläche gestürzt. Nun wird der Teig mit Hilfe einer Teigkarte vorsichtig in zwei gleich große längliche Stücke geteilt. Mit den Fingern werden die Stücke etwa auf Backblechlänge gezogen. Es ist wichtig, den Teig nicht auszurollen, sondern nur mit den Fingerspitzen leicht zu drücken, damit die Luft im Teig bleibt. Die Teigstücke werden mit Hilfe von zwei Teigkarten auf ein Backpapier gehoben und sie werden etwa 20 Minuten zugedeckt rasten gelassen.
Den Backofen kann man zwischenzeitlich auf 240 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
Die Tomatensauce wird mit den Kräutern vermischt und beides wird auf den Teig gestrichen und mit Olivenöl beträufelt. Anschließend werden die Brote für ca. 15 bis 18 Minuten auf mittlerer Schiene in den Backofen geschoben. Die Burrata wird in kleine Stücke geteilt und auf den noch warmen Broten verteilt, ebenso der Prosciutto crudo. Zum Abschluss werden die Brote mit Basilikum, Parmesan und Rucola bestreut und serviert. AFB
zutaten für zwei pizzabrote
Vorteig
120 g Wasser (kühl)
1 g Hefe
120 g Weizenmehl 700
Teig
200 g Wasser + 30 g
370 g Weizenmehl 700
Vorteig
4 g Bio-Hefe
10 g Salz
150 g Tomatensauce
1 TL italienische Kräuter
Olivenöl
2 Kugeln Burrata
10 Scheiben Prosciutto crudo
Parmesan
Basilikum
Rucola








