Starke Leistungen beim 23. Schulaquathlon

460 Jugendliche zeigten beim Schulaquathlon im Waldbad Enz starke Leistungen.
Dornbirn Der Schulaquathlon im Dornbirner Waldbad Enz zählt längst zu den Fixpunkten im Vorarlberger Schulsportkalender. Dass die Veranstaltung auch nach mehr als zwei Jahrzehnten nichts von ihrer Anziehungskraft verloren hat, zeigte die 23. Auflage am Dienstag. “Die Sportart boomt unglaublich”, brachte es Schulsportreferent (Land Vorarlberg) Christoph Neyer auf den Punkt. Insgesamt 460 Schülerinnen und Schüler aus 22 Schulen aus ganz Vorarlberg gingen an den Start und sorgten für einen sportlichen Großkampftag mit spannenden Rennen, starken Leistungen und bester Stimmung.

Großes Interesse am Bewerb
Auch das Wetter spielte mit. Wie schon im Vorjahr konnten die Bewerbe bei idealen Bedingungen durchgeführt werden. Noch bevor eine angekündigte Kaltfront Vorarlberg erreichte, hatten die jungen Athletinnen und Athleten ihre Wettkämpfe bereits absolviert. Für das Organisationsteam rund um die Aquathlon-Schulsportreferentinnen Daniela Bader und Paul Reitmayr vom Triathlonclub Dornbirn war das eine erfreuliche Nachricht. “Wir hatten heuer so viele Anmeldungen, dass wir aufgrund des großen Andrangs sogar vorzeitig das Anmeldeportal schließen mussten”, so Reitmayr.

Spannende Rennen bis ins Ziel
Jugendliche der Jahrgänge 2008 bis 2016 stellten sich der Herausforderung, die aus Schwimmen und Laufen besteht. Alle 20 Minuten erfolgte ein neuer Startblock mit jeweils 30 bis 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Zunächst standen 100 Meter im Sportbecken auf dem Programm. Anschließend ging es in die Wechselzone, ehe die Schülerinnen und Schüler ohne Pause die Laufschuhe schnürten. Die rund zwei Kilometer lange Strecke führte zur Talstation der Karrenseilbahn und wieder zurück ins Ziel.

Dort warteten eine verdiente Erfrischung und viel Applaus für die gezeigten Leistungen. “Unglaublich, was die Jugendlichen für tolle Leistungen vollbringen. Auch nach 100 Metern Schwimmen und zwei Kilometern in den Beinen geben sie noch alles”, zeigte sich Christoph Neyer beeindruckt. Auch Rennleiter Paul Reitmayr sprach von einem erneut sehr hohen Niveau und freute sich über zahlreiche vielversprechende Talente.

Besonders schnell unterwegs waren Luisa Marxgut von der Mittelschule Hittisau und Emil Voyer vom Sportgymnasium Dornbirn. Marxgut erreichte das Ziel in ausgezeichneten 7:09 Minuten und war damit die schnellste Teilnehmerin des Tages. Bei den Burschen setzte sich Voyer in 7:28 Minuten durch. Nur zwei Sekunden dahinter folgte Jakob Hüsgen vom BG Dornbirn, der sich damit ein packendes Duell um den Tagessieg lieferte.

Tickets für die Bundesmeisterschaft
Im Rahmen der Siegerehrung wurden die besten Athletinnen und Athleten mit Medaillen, Brezeln und Sachpreisen von Sponsor Skinfit ausgezeichnet. Zusätzlich ging es für die Schulteams um die Qualifikation für die Bundesmeisterschaften in Wiener Neustadt. Diese sicherten sich bei den ersten und zweiten Klassen die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Feldkirch-Rebberggasse. Bei den dritten und vierten Klassen setzte sich das BG Gallusstraße Bregenz durch. Damit vertreten die beiden Schulen Vorarlberg auf nationaler Ebene. cth











