In Satteins sind schon alle „Feuer und Flamme“

Die Vorbereitungen zum Bezirksfeuerwehrfest vom 10. bis 12. Juli liegen im Zeitplan.
Satteins Mit einem dreitägigen Fest feiert die Feuerwehr Satteins vom 10. bis 12. Juli ihr 145-jähriges Bestehen. Neben dem Nassleistungswettbewerb und dem traditionellen Festumzug wird mit viel Musik gefeiert: „Krauthobel“, „igspielt“, die „Quärgänger“, sowie die Musikvereine Satteins und Ladis sorgen für beste Unterhaltung. Der Eintritt ist an allen drei Tagen frei.

Wenn so ein großes Fest ansteht, wird der Feuerwehrkommandant zum Eventmanager. Was ist denn alles schon erledigt, was steht noch an? Dominik Häusle lacht und sagt: „Da muss ich mein schlaues Buch herausnehmen.“ Abgehakt sind bereits die Straßensperren, das Zelt ist bestellt, die Leute sind eingeteilt, der Parkplatz ist organisiert, die Wirtschaft ebenfalls. Mit Chefkoch Gottlieb Walter ist ein Profi am Start, was sehr hilfreich ist. Neben der traditionellen Festwurst gibt es schmackhafte Alternativen – für die Vegetarier zum Beispiel eine Gemüsepaella. Und auch ein Eiswagen von Kolibri wird vor Ort sein.
Was gibt es noch zu tun?
Da die regelmäßigen Feuerwehrproben abgeschlossen sind, treffen sich die Freiwilligen immer am Montagabend, um das große Jubiläumsfest vorzubereiten. In der Fahrzeughalle werden Lampen aus Feuerwehrschläuchen zusammengebaut, im Keller werden Schriftzüge und Wappen hergerichtet. „Die haben wir im Lager und müssen sie nur etwas ausbessern“, erklärt Dominik Häusle. Elemente für die Weinlaube und die Bar sind ebenfalls vorhanden, und was noch gebraucht wird, stellen die Feuerwehrleute nach Feierabend im Sägewerk Mündle her.

Mit Feuereifer bei der Arbeit
Juniorchef Paul Mündle ist wie sein Vater ein begeistertes Mitglied bei der Feuerwehr Satteins. Nach Dienstschluss kommen die Kollegen in die Halle und bauen die Teile, die noch gebraucht werden. Wie bei einem Feuerwehreinsatz arbeiten alle Hand in Hand, sodass an einem Abend viel erledigt wird. Alle sind im wahrsten Sinne schon „Feuer und Flamme“ fürs große Fest. „Auch unsere Feuerwehrjugend ist voll motiviert”, freut sich Dominik Häusle.

Alles im Griff
Nachhaltigkeit wird bei der Vorbereitung großgeschrieben. „Es gibt auch kein Plastikgeschirr, sondern Porzellan und Glas, das ist zwar aufwendiger, aber wir produzieren weniger Abfall“, berichtet der Kommandant. Nervös ist er nicht: „Wir hatten mit den Landesfeuerwehrbewerben im letzten Jahr eine gute Generalprobe. Das hat schon sehr gut funktioniert. Für unser großes Fest haben wir noch ein paar Optimierungen vorgenommen. Da sollte also alles reibungslos klappen.“ Lange Besprechungen mit dem Bauhof sind auch nicht nötig, weil Dominik Häusle selbst der Bauhofleiter in der Gemeinde ist und beispielsweise weiß, wo am Festplatz alle Strom- und Wasseranschlüsse verlegt sind. „Ja, das ist ein klarer Vorteil.“

Helfer gesucht
Für Samstag und Sonntag werden noch Personen gesucht, die beim großen Feuerwehrfest mithelfen möchten: Speisenträger und Barpersonal sind gefragt. Und auch ein paar Festdamen fehlen noch. Freiwillige melden sich direkt auf der Website an. „Man muss nicht in Satteins wohnen, um mitmachen zu können“, lädt Dominik Häusle auch Interessierte aus der ganzen Umgebung ein. Wer einen Kuchen zum Fest beisteuern möchte, ist ebenfalls eingeladen, diesen auf der Website anzumelden. https://www.feuerwehr-satteins.at/bezirksfeuerwehrfest-2026-fk-do
Bis zum Festwochenende gibt es noch einiges zu tun, aber man spürt, dass die Vorfreude weit größer ist als die To-do-Liste.













