Gasthaus Bären verschwindet, Kreuzungsumbau in der Warteschleife

Der Lauteracher Bürgermeister Elmar Rhomberg fordert mehr Tempo und ein Gesamtkonzept.
Lauterach Kommende Woche fällt der letzte Vorhang für den Lauteracher Bären: Das ehemalige Gasthaus wird abgerissen und damit die Voraussetzung für den seit Jahren diskutierten Umbau der Achpark-Kreuzung geschaffen. So schnell wie die Abrissbagger sind die Straßenbauer allerdings nicht zur Stelle. Wie das Land auf Anfrage mitteilt, wird es bis zum eigentlichen Start der Umbauarbeiten noch dauern. Im Lauteracher Rathaus stößt diese Ankündigung auf wenig Begeisterung. „Ich denke, da müssen wir nachhaken“, unterstreicht Bürgermeister Elmar Rhomberg. „Das Land steht derzeit natürlich überall unter Spardruck, das merken wir schon, aber wir können den Menschen nicht zuerst sagen, wir können nicht umbauen, weil wir die Flächen nicht haben und jetzt wo wir die Flächen haben, haben wir kein Geld.”

Im Frühjahr 2026 wurde eine Variantenstudie ausgearbeitet und eine Bestvariante festgelegt. Geplant sind die Verlängerung der Linksabbiegespur aus Richtung Hard, ein kombinierter Geh- und Radweg vom Brückenweg bis zur Kreuzung, eine neue Querung für Fußgänger und Radfahrer an der Kreuzung und ein Gehsteig von der Kreuzung bis zum Gasthaus „Zum grünen Baum“. Sofern „keine unerwarteten Verzögerungen eintreten“, könnte die Umsetzung laut Land im Jahr 2028 erfolgen.

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Der Zeitplan ist nicht das Einzige, das Rhomberg ärgert. Der Bürgermeister möchte zum einen wissen, welche Kosten mit dem Kreuzungsumbau verbunden sind. Zum anderen stört ihn, dass die Maßnahmen vorerst auf die Kreuzungsseite beim Bären beschränkt bleiben sollen. „Man kann ja nicht nur die halbe Kreuzung bauen. Wenn man es in zwei Etappen macht, kann man mit uns reden. Aber es muss jetzt eine Gesamtlösung geben“, fordert er.

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Bevor für den Bären endgültig der letzte Vorhang fällt, gibt es noch eine letzte Gelegenheit für Nostalgiker. Gemeinsam mit dem Lauteracher Schaudepot veranstaltet die Familie Schneider am Samstag (27. Juni) einen Flohmarkt, bei dem Inventar aus rund zwei Jahrhunderten zum Verkauf angeboten wird. In den kommenden Tagen beschäftigt der geplante Kreuzungsumbau auch die Gemeindegremien.