Ein heißer Kampf: Alarmstufe Gold für Düns

Bestzeiten statt Brandeinsätze: Tausende Feuerwehrleute kämpften beim Landesfeuerwehrfest in Bezau um den Sieg.
Bezau Wenn die Stoppuhr läuft, muss jeder Handgriff sitzen. Beim 73. Vorarlberger Landes-Feuerwehr-Leistungsbewerb in Bezau ging es am Samstag um Tempo, Präzision und perfektes Teamwork. Auf der Bewerbsbahn und beim Staffellauf stellten knapp 2000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Können unter Beweis.

Am Ende durfte sich Düns über den begehrten Goldenen Helm freuen. Silbertal holte den Goldenen Feuerwehrjugendhelm nach Hause.


Bei den Leistungsbewerben müssen die Bewerbsgruppen unter Zeitdruck einen Löschangriff möglichst fehlerfrei aufbauen und anschließend einen Staffellauf absolvieren. Entscheidend sind Geschwindigkeit, Genauigkeit und das perfekte Zusammenspiel. „Bei den Landesbewerben zeigt sich eindrucksvoll, wie schnell, präzise und perfekt aufeinander abgestimmt unsere Feuerwehren arbeiten. Wer diese Leistungen erlebt, weiß: Die Sicherheit der Bevölkerung ist bei unseren Feuerwehrleuten in den besten Händen“, betonte Landesrat Christian Gantner. „Erreicht wird diese Professionalität durch konsequente Ausbildung, regelmäßige Übungen und außergewöhnlichen Teamgeist.“


Die Freiwillige Feuerwehr Bezau stellte ein Landesfeuerwehrfest der Superlative auf die Beine: Im Festzelt fanden bis zu 4600 Gäste Platz, damit das dreitägige Großereignis reibungslos über die Bühne ging, wurden rund 800 Helferdienste gestemmt.




Mit dem Sieg schreibt Düns außerdem ein weiteres Kapitel Feuerwehrgeschichte: Die Wehr gewann den Goldenen Helm bereits zum dritten Mal. Rekordsieger bleibt weiterhin die Feuerwehr Au mit elf Titeln, gefolgt von Schnifis (acht), Lustenau (sieben), Ludesch (fünf), Übersaxen (vier), Bezau (vier), Wolfurt (drei), Düns und Großdorf (zwei).



















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