Nach Kritik: Land will Buslenker besser informieren

Hickhack um Begleitmaßnahmen bei Baustelle und Umleitungen.
Bregenz Nach der Kritik des Bregenzer Anrainers und Grünen-Stadtvertreters Christoph Kalb an fehlenden Begleitmaßnahmen rund um die Straßenbaustelle bei der Bilgeri-Kaserne und bei den Umleitungen im Zuge der Pfändertunnel-Sanierung hat nun auch das Land Vorarlberg Stellung bezogen.

Bei der Baustelle bei der Kaserne habe die Bezirkshauptmannschaft Bregenz als Straßenverkehrsbehörde einen Ortsaugenschein durchgeführt. Kalb hatte unter anderem kritisiert, dass Reisebusfahrgäste wegen der gesperrten Gehsteige im Baustellenbereich herumirren würden. Das Land verweist auf Aussagen des Bauleiters, wonach Reisebusse zur nächsten Haltestelle geschickt würden, um ihre Fahrgäste dort aussteigen zu lassen und anschließend leer zum Busparkplatz fahren. Zusätzlich werde gemeinsam mit dem Eigentümer des Busparkplatzes die Anbringung eines Hinweisschilds für Buslenker (nur parken, Ein- und Ausstieg an der nächsten Haltestelle) koordiniert. Für den täglichen Fuß- und Radverkehr gelte nach wie vor die Umleitung über die Pipeline.
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Den Vorwurf fehlender Begleitmaßnahmen weist das Land insgesamt zurück. Diese seien geprüft und auch umgesetzt worden. So gelte im Baustellenbereich Tempo 30, außerdem sei die Linienbus-Haltestelle verlegt worden. Auch unabhängig von der Baustelle führe die Polizei regelmäßig Kontrollen des Lkw-Verkehrs durch, zuletzt am 27. Mai 2026. „Auch Geschwindigkeitsmessungen finden auf der Strecke zwischen Bregenz und Lochau regelmäßig statt“, heißt es aus dem Landhaus. Auf die Forderungen des Anrainers nach Tempo 30 während der Umleitungen und mehr Sicherheit an den Zebrastreifen geht das Land in der Stellungnahme nicht ein.