Altachs Feuerwehr probte den Ernstfall

Ein Tiefgaragenbrand im Paulihaus forderte die Feuerwehr Altach bei ihrer Herbstübung.
Altach Ein brennendes Elektroauto in der Tiefgarage, dichter Rauch im gesamten Gebäude und mehrere Menschen, die auf Hilfe warten: Mit diesem anspruchsvollen Szenario war die Ortsfeuerwehr Altach am vergangenen Samstagnachmittag bei ihrer traditionellen Herbstübung gefordert. Schauplatz war das Betreute Wohnen im Paulihaus. Zahlreiche Zuseher verfolgten das Geschehen und erhielten einen Einblick in die vielfältigen Aufgaben der Einsatzkräfte.

Menschenrettung im Mittelpunkt
Ausgangspunkt der Übung war der angenommene Brand eines Elektrofahrzeugs in der Tiefgarage. Laut Szenario hatte sich der Rauch bereits im gesamten Gebäude ausgebreitet. Gleichzeitig befanden sich noch mehrere Personen im Haus, die von der Feuerwehr gerettet werden mussten. Damit galt es, verschiedene Aufgaben aufeinander abzustimmen: Während die Brandbekämpfung vorbereitet und durchgeführt wurde, musste auch die Rettung der Menschen organisiert werden. Besonderes Augenmerk lag auf dem sicheren Vorgehen unter erschwerten Bedingungen. Ebenso wichtig war das Zusammenspiel der einzelnen Einsatzgruppen. Die Übung verlangte der Mannschaft deshalb neben praktischen Fähigkeiten auch Übersicht und eine klare Koordination der Abläufe ab. Denn bei einem solchen Szenario greifen Menschenrettung und Brandbekämpfung eng ineinander.

Jugend und Aktive gemeinsam
Sowohl die Jugendfeuerwehr als auch die Aktivmannschaft waren in die Herbstübung eingebunden und konnten ihr Können zeigen. Der gemeinsame Einsatz bot Gelegenheit, das Gelernte anzuwenden und die Zusammenarbeit innerhalb der Feuerwehr weiter zu stärken.
Unter den interessierten Beobachtern waren auch Bürgermeister Markus Giesinger und Vizebürgermeister Herbert Sohm. Sie machten sich persönlich ein Bild von der Leistungsfähigkeit und Einsatzbereitschaft der Ortsfeuerwehr. Für die zahlreichen Zuseher wurde sichtbar, wie viel Abstimmung hinter der Bewältigung eines solchen Einsatzes steckt. Mit der traditionellen Herbstübung setzte die Feuerwehr Altach den Schlusspunkt unter ihr Probenjahr 2026. Zugleich nutzte sie den Nachmittag, um Abläufe unter realitätsnahen Bedingungen zu festigen und der Bevölkerung ihre Arbeit näherzubringen. MIMA
