Feuerwehr Bildstein probt für den Ernstfall

Reges Interesse gab es an der jährlichen Öffentlichkeitsübung der Ortsfeuerwehr Bildstein.
Bildstein Das Probenjahr der Florianijünger neigt sich dem Ende zu. Traditionell wurde daher die Ortsbevölkerung zu einer herbstlichen Großübung geladen. Der Schauplatz des Geschehens war in der Parzelle Schneider, wo bei einem Bauernhof zwei voneinander unabhängige Unfälle und Unglücke simuliert wurden. Zum einen galt es, eine bewusstlose Person aus einem Heukran zu bergen. Kein leichtes Unterfangen in großer Höhe, ohne Drehleiter und bei sehr beengten Verhältnissen im Führerhaus. Aber nach einigen bangen Minuten gelang mit viel Kraftanstrengung und guter Technik die Bergung mithilfe von Klettertauen und einer Stehleiter.

Realitätsnahe Szenarien
Als zweites Szenario wurde ein zuletzt leider oft reales Unglück geübt. Eine Person, die hinter einem abrutschenden Traktor herlief, kam unter die Räder des mitgeführten Anhängers und zudem war der Traktorfahrer, der sich eine Kopfverletzung zuzog, nicht ansprechbar. Eine heikle Situation. Das Gefährt wurde in der Folge gesichert und die Personen aus der misslichen Lage gerettet.
“Die Übung ist gelungen”, freute sich der stellvertretende Kommandant Mathias Gmeiner im Anschluss an die Großübung. “In einer bäuerlichen Gemeinde sind solche Übungsannahmen durchaus realistisch und es ist gut, wenn man bei einem derartigen Unfall für den Einsatz gerüstet ist.” Ähnlich sahen es auch die Vertreter der Gemeinde rund um Bürgermeister Walter Moosbrugger und Vizebgm. Irene Niederacher, welche sich berechtigt stolz auf “ihre” engagierte Mannschaft und die gelungene Öffentlichkeitsübung zeigten. NAM

