“Markt zeigt, was Bludenz ausmacht”

Vize-Bgm. Andrea Mallitsch eröffnete den 2006 erstmals durchgeführten Markt der Kulturen.
Bludenz “Es freut mich, dass wir bei wunderschönem Wetter bei der Remise in Bludenz zusammenkommen können mit so vielen unterschiedlichen Kulturen und Menschen.” Das sagte Moderatorin Laura Proell jüngst bei der Begrüßung zum diesjährigen Markt der Kulturen, einem Fixpunkt im Veranstaltungskalender der Alpenstadt. Den Markt der Kulturen gebe es schon seit 20 Jahren – im Jahr 2006 habe er zum ersten Mal stattgefunden. Angeboten habe ihn damals die Arbeitsgruppe “Buntes Bludenz”, mit Unterstützung durch die Stadt und die Offene Jugendarbeit.
Neben griechischen, serbischen, türkischen und brasilianischen Speisen habe es bei der “Premiere” auch Tanz- und Kulturbeiträge gegeben. Zu Beginn sei die Veranstaltung noch ein Experiment gewesen, erklärte Laura Proell. Den Markt der Kulturen 2026, bei dem Kunst und Kultur im Mittelpunkt standen, hatte der Sozialsprengel Raum Bludenz organisiert.

Die ehrenvolle Aufgabe, die Veranstaltung offiziell zu eröffnen, hatte Vizebürgermeisterin und Sozialstadträtin Andrea Mallitsch: “Ein herzliches ‚Grüß Gott‘ ganz offiziell von der Stadt Bludenz. Es freut mich, dass ihr alle hier seid”, sagte sie mit strahlendem Lächeln. Der Markt der Kulturen zeige, “wie bunt und vielfältig unsere Stadt ist. Wir haben 98 unterschiedliche Nationalitäten und eines, das uns alle verbindet: unser Städtchen.” Erfreut war sie, dass das Wetter mitgespielt hatte. So war Begegnung “in einer feinen und ungezwungenen Art möglich. Das zeichnet uns aus.” Der Markt zeige, was Bludenz ausmacht.

Einen speziellen Dank richtete die Vizebürgermeisterin “an all die Menschen unterschiedlicher Nationalitäten, die unsere Gesellschaft bereichern”. Indem sich die Menschen einbrächten mit ihren verschiedenen Facetten, würden sie “unser Städtchen bunt machen. Durch die Unterschiedlichkeiten wachsen wir über uns hinaus.”

Nachdem es beim Markt der Kulturen Spezialitäten aus 15 Ländern – von Afghanistan über Armenien, Bosnien, Frankreich und Nepal bis zu den Philippinen, Syrien und der Ukraine – zu kaufen gab, appellierte Andrea Mallitsch: “Seid neugierig und probiert es aus.” Während des fünf Stunden dauernden Marktes wurde ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm geboten, das für fröhliche Stimmung sorgte.

Mit von der Partie waren unter anderem armenische Musiker, kroatische und serbische Folkloregruppen, nepalesische Künstlerinnen und Künstler, der Verein der Iranerinnen und Iraner in Vorarlberg sowie die bosnische Gesangsgruppe “MOST”. Im Kunstraum Remise zeigte der Verein allerArt Bludenz Werke des Künstlers Tyrone Egbowon. Im Foyer präsentierte Martin Schneider eine Auswahl seiner Bilder. Außerdem lud er Kinder und Erwachsene zu einer gemeinsamen Zeichenstunde ein.

Leuchtende Kinderaugen sah man außerdem beispielsweise beim Kinderschminken. Ergänzt hatten das Angebot die Informationsstände der Initiative “Tischlein deck dich” und der Landespolizeidirektion Vorarlberg, wo sich auch Stadtrat Andreas Fritz-Wachter gerne informierte. SCO














