Firmvorbereitung mit Rekord

47 Jugendliche bereiten sich in Hohenems auf die Firmung im Mai 2027 vor.
Hohenems “In Hohenems ist die Firmvorbereitung so gefragt wie noch nie”, freut sich Firmkoordinator Martin Fenkart. 47 junge Menschen im Alter von 17 Jahren haben sich heuer dazu entschieden, sich gemeinsam auf das Sakrament der Firmung vorzubereiten. Bis zur Feier am 1. Mai 2027 in der Pfarrkirche St. Karl erwartet sie ein Programm, das über einzelne Treffen hinausgeht. Im Mittelpunkt stehen die eigenen Fähigkeiten, das Miteinander, der Glaube und die Frage, wie sich christliche Werte im Alltag leben lassen.
Zum Auftakt kamen die meisten Jugendlichen vor Kurzem für ein Wochenende zusammen. Unter dem Motto “Deine Stärken entdecken” ging es darum, einander kennenzulernen und als Gruppe zusammenzufinden. Spiele, Gespräche und kreative Impulse boten Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und persönliche Gedanken einzubringen. Auch der Glaube sollte dabei Thema sein und durch gemeinsames Erleben Platz bekommen.
Persönliche Zeichen finden
Ein Teil des Wochenendes war die Suche nach einem persönlichen Symbol, das die Jugendlichen auf ihrem Weg zur Firmung begleiten kann. Die Ideen fielen unterschiedlich aus und zeigten, wie verschieden die jungen Menschen ihre Vorstellungen ausdrücken. Eine Feder steht etwa für den Heiligen Geist. Ein Weidezaun erinnert an Jesus als guten Hirten, ein Kleeblatt wiederum an Glück und Segen. “Die Symbole geben den Jugendlichen die Möglichkeit, einen eigenen Zugang zu dem zu finden, was die Firmung für sie bedeutet”, so Fenkart.

Der Auftakt bildet den Beginn eines Firmweges, der bis zum Frühjahr 2027 mehrere inhaltliche Schwerpunkte setzt. Dazu gehören die persönlichen Stärken und Talente ebenso wie Gemeinschaft und die Auseinandersetzung mit dem Heiligen Geist. Auch das Engagement für andere Menschen und für die Schöpfung soll seinen Platz haben. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Frage, wie sich der eigene Glaube im täglichen Leben zeigen kann. “Es geht also nicht allein um die Vorbereitung auf einen kirchlichen Festtag, sondern auch darum, die eigene Haltung zu hinterfragen und Möglichkeiten des Handelns kennenzulernen”, so Fenkart weiter. Bis Mai warten auf die Jugendlichen also noch weitere spannende Veranstaltungen und Begegnungen. CTH
