Kinderparadies im Hämmerle-Areal

Erster Indoor-Kinderspielplatz Westösterreichs wird Am Fischbach verwirklicht.
Dornbirn. Auf dem ehemaligen F.-M.-Hämmerle-Areal in Dornbirn halten künftig neben Geschäftsleuten und Kunden auch Kinder Einzug: Zentrumsnah in der größten Stadt Vorarlbergs im neuen Gewerbepark Am Fischbach, der sich an der Kreuzung Dr.-Anton-Schneider-Straße/Eisengasse befindet, wird es, so die Pläne der Verantwortlichen, bald einen Indoor-Kinderspielplatz geben. „Das wäre der erste seiner Art in Westösterreich“, freut sich Petra Kreuzer von Kreuzer Immo Solutions, die für eine geeignete Nachnutzung des Areals zuständig ist. Betreiber der Spielfabrik sind Johannes und Natty Handle der Unidelight Großhandels GmbH. Derzeit geben auf der 1800 Quadratmeter großen Fläche im südseitigen Teil des Backsteingebäudes, wo im Frühjahr 2014 die „Spielfabrik“ eröffnet wird, noch die Bauarbeiter den Ton an. Bald werden hier Kinder vom Babyalter bis zwölf Jahren ausgiebig toben, klettern oder Verstecken spielen.
Kinderspielplatz für drinnen
Zuzeit wird die Gewerbefläche entkernt, saniert, neue Fenster werden eingebaut und zu einem Kinderparadies, samt Sanitär und Gastrobereich, adaptiert. „Der erste Indoor-Spielplatz soll für Familien, Spielgruppen, Kindergärten und Volksschulklassen ein wettersicheres Ausflugsziel bieten“, so Kreuzer. Ausreichend Parkplätze werden auf dem Gelände eingerichtet. Derzeit befindet sich das Projekt „Spielfabrik“ im gewerbe- und baurechtlichen Bewilligungsverfahren. Die gesamte Liegenschaft hat ein Ausmaß von circa 37.000 Quadratmetern. Die zu vermietende Fläche liegt bei rund 21.000 Quadratmetern. Das Areal befindet sich aktuell in einem Generalgenehmigungsverfahren (gewerbe- und baurechlich). Das „Iris Taschentücher“-Gebäude an der Fischbachkreuzung ist vollständig vermietet. „Weitere unterschiedlich nutzbare Büro-, Lager- und Nebenflächen des Gewerbeparks im Ausmaß von rund 3700 Quadratmetern sind im Unter-, im Erd- und im ersten Obergeschoß verfügbar“, informiert sie. „Davon haben wir circa 3360 Quadratmeter vermietet.“ Zusammen mit dem Indoorspielplatz wäre dann ein Viertel des Gewerbeparks verwertet. Für das restliche Dreiviertel will Kreuzer weitere Büronutzer und Unternehmen unterbringen, die das Besondere – Stadtnähe sowie hohe, anspruchsvolle Büroräumlichkeiten – suchen. „Wir sind zudem an Produktionsunternehmen interessiert, die ihre Ware gleichzeitig an Ort und Stelle in einem Fabriksverkauf anbieten.“ Der Gewerbepark verfügt über hohe, säulenfreie Hallen mit einem Gesamtausmaß von 8000 Quadratmetern.
Der Indoor-Kinderspielplatz wäre der erste seiner Art.
Petra Kreuzer
