Seepolizei im Großeinsatz

Vorarlberg / 26.06.2016 • 22:29 Uhr
Das Polizeiboot V20 war am Freitagabend mehrfach im Einsatz. 
Das Polizeiboot V20 war am Freitagabend mehrfach im Einsatz. 

Schiffsführer wurden vom Starkwind überrascht, mehrere See­noteinsätze.

Bregenz, Hard. Ein Gewitter hat die Seepolizei Hard und die Wasserrettung am Freitagabend auf Trab gehalten. Am rechten Rheindamm wurden gegen 20 Uhr drei Schiffsführer vom aufkommenden Sturm überrascht. Die Boote liefen mit Wasser voll, gingen im Uferbereich unter und mussten von den Besatzungen der Feuerwehrboote „Föhn“ und „Pfänder“ mit Unterstützung der Wasserrettung geborgen werden. 

Kurz nach 17.30 Uhr hatte die Wasserrettung bereits ein kleines Segelschiff, das ebenfalls in Seenot geraten war, ins Schlepptau genommen. Knapp zwei Stunden später wurde die Seepolizei zu einem weiteren Seenoteinsatz in die Bregenzer Bucht gerufen, der vermeintliche Surfer in Seenot entpuppte sich allerdings als großer, im Wasser treibender Baumstamm. Personen kamen bei den Vorfällen laut Polizei nicht zu Schaden.

Internationaler Einsatz

Nach den Rettungseinsätzen beteiligte sich die Seepolizei Hard mit dem Boot „V20“ an einem internationalen Seenoteinsatz. Zwischen der Insel Lindau und Kressbronn wurde nach einem vermissten Surfer gesucht. Die Suche verlief erfolglos und wurde von der bayrischen Polizei an Land fortgesetzt werden. Dabei entdeckten die Einsatzkräfte ein Paar Neoprenschuhe. Da es keine weiteren Hinweise auf die verschwundene Person gab, stellte die Polizei die Suche kurz vor Mitternacht ein.