Ziegenausstellung in Gisingen: Da gab es nichts zu meckern

Die Ziegenausstellung in Gisingen war auch dieses Jahr ein Besuchermagnet.
Feldkirch Vor dem Schulgelände Oberau waren die Ziegen los. Die Ziegenausstellung am Gisinger Festplatz zum 1. Mai ist eine liebgewordene Tradition in Feldkirch. Gleich am Morgen startete der Ziegenzuchtverein Montfort die Ausstellung mit dem Auftrieb der Tiere. Zahlreiche Jung- und Zuchttiere durften dann vom Publikum genauestens unter die Lupe genommen werden. Die prachtvollsten Wiederkäuer wurden von einer professionellen Jury bewertet.

Unterschiedlichste Ziegenrassen wurden durch die Manege geführt und buhlten um die Gunst der Jury. Bei der Prämierung spielten Aspekte wie Fundament und ausgewogene Körperstruktur sowie die Eutergröße eine entscheidende Rolle. Im Festzelt war fürs leibliche Wohl und die musikalische Unterhaltung bestens gesorgt. Die Kinder durften die jungen Kitze nach Herzenslust streicheln, knallbunte Luftballonfiguren ergattern oder sich beim Kinderschminken verschönern lassen.

Zum Meckern gab es nichts: auch das Wetter spielte mit. Anschließend wurde vor dem Festzelt die Gruppen- und Eutersiegerin ermittelt. “Alle Ziegen trugen eine Nummer auf dem Rücken zur Wiedererkennung”, erklärt ein Bauer. Bei der Siegerehrung wurde auch der Jungzüchterchampion ermittelt. Nach der Zeremonie war der Verkauf der Zuchttiere eröffnet. Unter die Besucher reihten sich die Ortsvorsteher Peter Stieger (Gisingen) und Manfred Himmer (Tosters). ETU
