Treffpunkt: Erinnerungen an Herbert Fritsch

Vorarlberg / 27.05.2019 • 14:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Maria Fritsch mit Töchtern Eva Berghammer und Silvia LeChevillier sowie Bildungshausleiter Christian Kopf und Kurator Georg Vith. JUEN

Im Bildungshaus Batschuns läuft derzeit eine Ausstellung über Stelen des 2007 verstorbenen Künstlers Herbert Fritsch. Familie, Freunde und Weggefährten trafen sich jetzt zu einem Erinnerungsabend.

Zwischenwasser Im Bildungshaus Batschuns fand im Rahmen der aktuellen Ausstellung ein Erinnerungsabend an den 2007 verstorbenen Künstler Herbert Fritsch statt. Für das Projekt „Wasserschläfer“ entwickelte der Vorarlberger Kunstschaffende fünf Figuren, die ihren Ausgangspunkt in alten bäuerlichen Gerätschaften hatten und zum Synonym für den Übergang vom Diesseits in eine andere Welt wurden.

 Auch die Künstler Monika und Hannes Ludescher waren dabei.  Juen
Auch die Künstler Monika und Hannes Ludescher waren dabei.  Juen

Die bis 20. September ausgestellten Skizzen, Gouachen und Modelle stellen den Entwicklungsprozess von den ersten Ideen bis hin zu den realisierten, in Bronze gegossenen Skulpturen dar. Diese Stelen fanden 2002 am Tisner Weiher in unmittelbarer Nähe zum Werkraum von Fritsch einen Platz. „Die Ausstellungsbesucher werden zu Begleitern des Künstlers auf dem Weg zum Endprodukt“ erklärt Kurator Georg Vith. „Es entsteht eine Art von Parallelwelt – ganz im Sinne des Künstlers – der ja das Environment, die Situation am Tisner Weiher als ‚zufälligen‘ Begegnungsort von Erholungssuchenden mit Kunst gesehen hat. Die Begegnung praktisch im Vorübergehen – genau das kann auch hier im Bildungshaus geschehen.“

Wolfgang und Susanne Menz waren beim Erinnerungsabend dabei.  Juen
Wolfgang und Susanne Menz waren beim Erinnerungsabend dabei. Juen

Gemeinsam mit der Familie erinnerten sich Freunde und Wegbegleiter darunter Altbürgermeister Ludwig Mähr (Düns), Vikar Stefan Biondi, Fotograf Nikolaus Walter, Susanne und Wolfgang Menz, Heidi und Othmar Gassner, Elisabeth und Edwin Heinreich, Peter und Maria-Luise Altrichter sowie Monika und Elmar Summer an den Künstler. SIE