Lech: Biker verunglückt nach Flucht vor der Polizei

02.06.2019 • 11:56 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der  Motorradlenker missachtete die Anhaltekelle der Polizei und türmte in Richtung Lech. VN
Der Motorradlenker missachtete die Anhaltekelle der Polizei und türmte in Richtung Lech. VN

26-jähriger Motorradfahrer lieferte sich mit der Polizei eine wilde Verfolgungsjagd und wurde bei Kollision schwer verletzt.

Lech Eine Augenzeugin informierte am Freitag gegen 18.05 Uhr die Polizei Klösterle telefonisch über einen Motorradfahrer, der in Dalaas mit weit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Tirol unterwegs sei. Während der sofort eingeleiteten Fahndung wurde der 26-jährige Biker aus Vorarlberg im Ortsgebiet von Klösterle gesichtet. Der Lenker des Polizeifahrzeuges, das mit zwei Beamten besetzt war, wendete sofort und folgte dem Motorradfahrer. Der 26-Jährige flüchtete daraufhin mit weit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Lech. Besonders dreist: Er verringerte immer wieder seine Geschwindigkeit und ließ das Polizeifahrzeug aufschließen, um danach wieder davonzufahren.

Kollision mit Dienstwagen

Eine weitere Polizeistreife positionierte sich inzwischen auf der Landesstraße zwischen Zürs und Lech auf Höhe des Bauhofes Lech und versuchte dort, den Motorradfahrer mittels Anhaltekelle anzuhalten. Doch der Flüchtende missachtete die Anhaltezeichen und fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit auf den Beamten zu. Der Polizist konnte eine Kollision nur noch durch einen Sprung zur Seite verhindern. Im Ortsgebiet von Lech konnte das Polizeifahrzeug der Polizeiinspektion Klösterle gegen 18.35 Uhr das Motorrad in einem Baustellenbereich überholen. Kurz danach kam es zum Zusammenstoß zwischen dem Motorrad und dem Polizeifahrzeug. Der Biker erlitt schwere Verletzungen. Er wurde mit dem Hubschrauber in das Landeskrankenhaus Feldkirch eingeliefert. Ein gerichtlich beeideter Unfallsachverständiger wurde von der Staatsanwaltschaft Feldkirch beauftragt, den genauen Unfallhergang zu klären.