Bürgerbeirat bringt sich in die Altacher Zentrumsgestaltung ein

06.06.2019 • 08:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Schon seit 2011 laufen die Planungen für die neue Zentrumsgestaltung. EGLE
Schon seit 2011 laufen die Planungen für die neue Zentrumsgestaltung. EGLE

Bürgerbeirat diskutierte bisherige Pläne, Gemeinde entwickelt Raumprogramm.

Altach Die Planungen für die Umgestaltung und Erneuerung des Altacher Zentrums laufen bereits seit einigen Jahren. Schon im Jahr 2011 wurde damit konkret begonnen, erste Studien wurden erstellt und die beiden Architekten Helmut Kuess und Gerhard Hörburger entwickelten einen Masterplan. Auf diesem aufbauend hat Architekt Wolfgang Ritsch nun federführend gemäß Auftrag der Gemeinde weitere Überlegungen, bereits auf Vorschlägen der Bevölkerung basierend, einfließen lassen. Nun wurden diese Ansätze und Konzepte einem Bürgerbeirat vorgestellt. Dieser war aufgerufen, die vorliegenden Pläne zu diskutieren, aber auch weitere Ideen einzubringen.

Bürgerbeirat berät über neues Zentrum Altach.
Bürgerbeirat berät über neues Zentrum Altach.

Architekturwettbewerb 2020

Als Beispiel ist hier der Wunsch nach mehr Grünflächen im Zentrum oder nach einer Verkehrsberuhigung in der Achstraße zu nennen. Aufgekommen ist auch der Vorschlag von zentral gelegenen Gemeinschaftsräumen, die dann auf verschiedenste Art und Weise genutzt werden können, sei es von Vereinen oder auch von Privatpersonen für Geburtstagsfeiern, Hochzeiten oder ähnliche Veranstaltungen. Architekt Ritsch wurde damit beauftragt, diese neuen Ansätze in sein Konzept zu integrieren. Am Ende soll ein Masterplan stehen, der als Grundlage eines im kommenden Jahr stattfindenden Architekturwettbewerbs dient.

Das Gemeindeamt soll in ein neues Gebäude umziehen, dadurch wäre auch die Platznot der Volksschule beseitigt.
Das Gemeindeamt soll in ein neues Gebäude umziehen, dadurch wäre auch die Platznot der Volksschule beseitigt.

Davor sind aber noch weitere Planungswerkstätten vorgesehen, wobei der Bürgerbeirat ebenfalls wieder einbezogen werden soll. Ein konkreter Umsetzungswunsch steht ja bereits seit Längerem fest: Das Gemeindeamt soll von seinem jetzigen Standpunkt in der Volksschule direkt ins Ortszentrum in ein neues Gebäude übersiedeln. Gleichzeitig könnte damit auch die Platznot in der Schule gelöst werden. Von den Mitarbeitern der Gemeinde wurde dazu in den letzten Wochen und Monaten ein gemeinsames Raumprogramm definiert. Das neue Gemeindeamt soll am jetzigen Standort der Raiffeisenbank entstehen und zusätzlich auch die Bankfiliale beherbergen. Interessante, aber auch gleichzeitig intensive Monate und Jahre stehen der Gemeinde ins Haus, ein Abschluss der Arbeiten ist zum heutigen Tag noch nicht absehbar. Es wurden aber bereits Gespräche mit Grundstückseigentümern bezüglich der nötigen Grundablösen geführt. CEG