Erster Firstbaum für 23,5 Millionen Hotelprojekt in Damüls

Vorarlberg / 26.09.2019 • 12:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Der Blick von der Terrasse des Bestands auf das neue Appartementhaus.

Erste „Alpenstern“-Etappe in Oberdamüls ist unter Dach.

Damüls Bis Ende 2020 investiert die Familie Bertram Bischof rund 23,5 Millionen Euro in das teuerste Hotelprojekt in der Geschichte von Damüls. Damit wird der „Alpenstern“ in zwei Etappen erweitert und modernisiert. Nur knapp drei Monate nach dem symbolischen Spatenstich steht für den ersten Abschnitt des Bauvorhabens der Firstbaum bereit. Es war ein ambitionierter Zeitplan, den die heimischen Handwerker einhalten mussten, zumal für den Bau insgesamt mehr als 30.000 Kubikmeter Fels und Erdreich abgetragen werden mussten. Rund 13 Meter hoch war der Einschnitt für die erste Bauetappe, sogar 19 Meter für die zweite, die ebenfalls in Angriff genommen wurde, erläutert Bertram Bischof das Projekt, das Architekt Johannes Kaufmann entwickelt hat.

Das Gesamtpaket umfasst zwei Objekte: das erste, so David Nussbaumer von der Projektleitung Kaufmann Zwei, das Appartementhaus, soll bis zum Start der Wintersaison 2019/20 in Betrieb gehen. Im kommenden Jahr wird dann das Hotel fertiggestellt, sodass zur Wintersaison 2020/21 das Gesamtprojekt „Panoramalodges & Panoramahotel Alpenstern Damüls“ in Betrieb gehen kann.
Dann wird der „Alpenstern“ über eine Bruttogeschoßfläche von 12.640 Quadratmetern verfügen und zwölf Appartements und insgesamt 58 Hotelzimmer (davon sind 48 neu) umfassen. Von den Appartements stehen neun zum Verkauf, ein Teil davon hat bereits Eigentümer gefunden. Auch diese Appartements werden vom Hotel an Gäste vermietet, sodass kalte Betten vermieden werden.

Zwischen dem Bestand und dem neuen Appartementhaus wird derzeit die Baugrube für den Hotelkomplex ausgehoben.
Zwischen dem Bestand und dem neuen Appartementhaus wird derzeit die Baugrube für den Hotelkomplex ausgehoben.

Auf Vier-Stern-S aufgerüstet

Es geht bei diesem Mega-Projekt aber nicht nur um eine deutliche Ausweitung der Bettenkapazität, es wird auch Infrastruktur geschaffen, die das Haus in die Kategorie Vier-Stern-Superior aufwertet. Der „Alpenstern“ bietet künftig zwei Restaurants (Hotelgastrestaurant und ein A-là-carte-Restaurant). Weiters gibt es eine Lobby & Bar, Wellness & Spa mit Innen- und Außeninfinitypool, einen Fitnessbereich und einen Seminarraum. Erweitert wird auch die bestehende Tiefgarage und schließlich wird auch der personellen Aufstockung Rechnung getragen: Dem Personal werden im Gesamtkomplex 26 Zimmer zur Verfügung stehen. Mit diesem Projekt stellt das Wälder Handwerk seine Leistungsfähigkeit unter Beweis. Der Großteil der Aufträge wurde an heimische Handwerker vergeben, darunter die „großen Brocken“ an Reich Bau, Au (Massivbau), Holzbau Feuerstein, Au (Holzbau Appartementhaus) und Kaufmann Zimmerei, Reuthe (Holzmodulbau). STP