Gute Chancen für eine Apotheke in Tosters

Vorarlberg / 19.12.2019 • 19:46 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Landesverwaltungsgericht beschied Bedarf positiv.

feldkirch Dieser Spruch dürfte der Bevölkerung von Feldkirch-Tosters wie ein Weihnachtswunder erscheinen. Das Landesverwaltungsgericht hat nämlich entschieden, dass in diesem Stadtteil sehr wohl eine Apotheke errichtet und betrieben werden darf. Zuvor hatte die Bezirkshauptmannschaft Feldkirch das Ansuchen mit der Begründung abgewiesen, es sei kein ausreichender Bedarf gegeben. Die Konzessionswerberin berief dagegen und bekam nun recht.

Das Landesverwaltungsgericht holte ein neues Gutachten der Apothekerkammer ein, das den Bedarf bestätigte. Die von Nachbarapotheken geltend gemachten Bedenken werden nicht geteilt. Die Entscheidung ist rechtskräftig. Rechtsmittel sind jedoch noch an den Verwaltungs- und Verfassungsgerichtshof möglich.

Christian Fiel, Sprecher der Bürgerbewegung „Apotheke für Tosters“, meinte: „Wir freuen uns, noch ist aber nichts erreicht, denn es gilt, die sechswöchige Einspruchsfrist abzuwarten. Erst wenn die beschwerdeführenden Apotheken das Urteil akzeptieren, bedeutet das grünes Licht für unsere Apotheke.“ Die Bürgerbewegung will nun das Gespräch mit den betreffenden Apotheken suchen und sie davon überzeugen, dass es in Tosters eine Apotheke braucht. „Erst wenn das klar ist, kann man sich über das Urteil freuen“, sagt Fiel. Die Stadt zeigt sich zufrieden mit dem Spruch des Landesverwaltungsgerichts. Über Jahre habe sich die Bürgerbewegung mit Unterstützung der Stadt für die Ansiedlung einer Apotheke stark gemacht. Dieses unermüdliche Engagement trage nun Früchte, sagte Bürgermeister Wolfgang Matt. VN-MM, GMS