Koblach nutzt Altstoffsammelzentrum Vorderland mit

Vorarlberg / 05.02.2020 • 17:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
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Die Vorbereitungen für die Inbetriebnahme des ASZ Vorderlands laufen auf Hochtouren. HK Architekten/roland wehinger

Neues Abfallsammelzentrum (ASZ) der Nachbarregion liegt nahe am Gemeindegebiet.

Gernot Schweigkofler

Koblach, Röthis Am 7. März wird mit einem Familienfest (10 bis 16 Uhr) das neue Altstoffsammelzentrum der Region Vorderland eröffnet. Ab dem 10. März wird es dann betrieben. Elf Gemeinden kooperieren, das ist ein Rekord. Rund 30.000 Einwohner können hier Wertstoffe abgeben. Betrieben wird das vier Millionen Euro teure Projekt vom ASZ Feldkirch, mit dem eine enge Kooperation eingegangen wird.

Das Gebäude des ASZ ist bereits seit einigen Wochen fertiggestellt. Jetzt laufen die Vorbereitungen für die Eröffnung.<span class="copyright"> </span> <span class="copyright">HK Architekten/roland wehinger</span>
Das Gebäude des ASZ ist bereits seit einigen Wochen fertiggestellt. Jetzt laufen die Vorbereitungen für die Eröffnung. HK Architekten/roland wehinger

Jetzt kommt aber noch eine zwölfte Gemeinde dazu. Die Gemeindevertretung von Koblach, das zur Region amKumma gehört, hat sich entschlossen, ebenfalls am ASZ Vorderland mitzumachen. „Aufgrund der geografische Lage“, sei das entschieden worden, erklärt Koblachs Bürgermeister Gerd Hölzl. Dass ASZ Vorderland liegt im Sulner Gewerbegebiet und damit fast unmittelbar an der Gemeindegrenze zu Koblach. Es gebe einen Bevölkerungsschlüssel, der es der Gemeinde ermögliche auch am geplanten ASZ AmKumma teilzunehmen. „Wir bieten unseren Bürgern somit das optimale Angebot“, ist der Bürgermeister überzeugt.

Keine regionalen Kirchtürme

Für Rankweils Bürgermeisterin Katharina Wöß-Krall sei die Kooperation „aufgrund der Lage fast logisch“. Sie ist Obfrau des Gemeindeverbands ASZ Vorderland. Wöß-Krall ist überzeugt, dass hier beide Seiten gleichermaßen profitieren können. Es sei erfreulich, „dass diese regionsübergreifende Zusammenarbeit im guten, gegenseitigen Einvernehmen auf Schiene gebracht werden konnte“. Organisatorische Details werde man jetzt klären, wichtig sei aber, dass die Kobler Bürger das Angebot vom ersten Tag an mitnutzen können.

AmKumma-Regionalmanager Dominik Heinzle sieht das auch positiv. Für einen Teil der Bewohner von Koblach sei das sicher die beste Lösung, hier müsse man auch über den Tellerrand der Region hinaussehen.: „Für einen Teil der Koblacher ist das ASZ Vorderland sehr nahe gelegen“. Die Standortfrage für das gemeinsame Abfallsammelzentrum der Kummenbergregion, das voraussichtlich mit Beteiligung von Hohenems errichtet werden wird, befände sich in der Endphase teilt er mit. Das werde jedenfalls auch Koblachern zur Verfügung stehen: „Ein Teil wird wohl dieses ASZ nutzen“, sagt er, ohne sich zu einem möglichen Standort zu äußern.