Vorarlberg hat keinen Flüchtlingskoordinator mehr

Vorarlberg / 07.02.2020 • 07:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Strini (links) war zuerst mit Erwin Bahl gemeinsam, bald darauf alleine Flüchtlingskoordinator des Landes. Nun ist er endgültig in Pension. VN/HB

Anton Strini ist seit 31. Dezember in Pension. Das Ehrenamt wird nicht nachbesetzt.

Bregenz Als der Zuzug von Flüchtlingen den Höhepunkt erreichte, setzte die Landesregierung rasch auf einen Flüchtlingskoordinator. Anfang 2017 übernahm Erwin Bahl die Position. Unterstützt wurde er von Anton Strini, der als ehemaliger AMS-Chef speziell für die Arbeitsmarktintegration zuständig war. Einige Monate später übernahm Strini auch Bahls Aufgaben. Am 31. Dezember 2019 endete Strinis Amtszeit, wie er den VN erklärt: „Ich war jetzt drei Jahre im Amt. Die Situation hat sich gebessert.“ Landesrat Gantner bestätigt: „Es ist nicht mehr so, wie es 2017 war. Seine Aufgaben werden auf die Abteilungen im Land verteilt.“ Einen neuen Koordinator gibt es also nicht. Strini blickt zurück: „Uns ist es gelungen, jedes Jahr rund 500 Flüchtlingen pro Jahr eine Arbeitsstelle zu verschaffen, in der sie auch bleiben.“ Er habe schon vor einem Jahr gehen wollen, sei aber gebeten worden, zu bleiben. Nun möchte der 66-Jährige seine Pension genießen.