Riesenbaustelle rund um Möbelriesen in Lauterach

XXXLutz will in Lauterach im Spätherbst eröffnen – Straßenumbau ist im Gang.
Lauterach Die Erweiterung der Lauteracher XXXLutz-Filiale geht in die Zielgerade, das als „Anziehungspunkt für Möbel und mehr“ apostrophierte Projekt soll im Spätherbst eröffnet werden – wobei es „Eröffnung“ nicht wirklich trifft, denn das Möbelhaus war auch während der Umbauarbeiten ohne Unterbrechung in Betrieb.
Konturen werden sichtbar
Jetzt bekommt das Projekt, 20 Jahre nach dem letzten Um- und Erweiterungsbau, Konturen. Zwar stehen noch Bauzäune und Baumaschinen vor dem Neubau, aber es ist erkennbar, was hier an neuen Konzepten entsteht. In den Räumlichkeiten an der Karl-Höll-Straße werden Shops angesiedelt, die das XXXLutz-Angebot ergänzen. Im Verein mit der in der Sonnwies-Verbauung angesiedelten Infrastruktur – Sutterlüty-Markt, Arztpraxen usw. – entsteht ein neues Zentrum, das sich noch über die L 190 hinweg auf das Umfeld des Montfortplatzes fortsetzt.
Abschluss im Straßenbau
Bereits in der ersten Phase der Erweiterung war auch an der Karl-Höll-Straße gearbeitet worden – zeitweise Behinderungen auf der Zufahrt waren damit verbunden. Jetzt erfordern die abschließenden Straßenbauarbeiten sogar eine Totelsperre der Zufahrt von der L 190, XXXLutz ist derzeit nur über Umwege erreichbar. Dafür ist die Parksituation entscheidend verbessert, die Tiefgarage, in der künftig der Großteil der Kundenfahrzeuge parkiert, ist ebenso wie die Abstellplätze im Freien weitgehend fertiggestellt. Weit gediehen sind auch die Arbeiten an den Hochbauten, das ehemalige Küchenstudio, das viele Jahre ungenutzt war, hat sich zu einem kleinen Juwel herausgeputzt. Hier werden künftig Büros, Schulungsräume udgl. untergebracht.
Was lange währt . . .
Das Küchenstudio ist Teil einer langwierige Planungsphase, denn jahrelang wurde geplant und diskutiert, zeitweise stand für den Möbelriesen sogar ein Standortwechsel von Lauterach nach Dornbirn im Raum, ehe man sich dazu entschloss, am Standort Lauterach Nägel mit Köpfen zu machen.
Dieser Prozess ging vor über fünf Jahren in die konkrete Phase, ein Wettbewerb wurde ausgeschrieben und im Frühjahr 2016 kamen die Ergebnisse auf den Tisch. Architekt Elmar Ludescher bekam den Zuschlag. Unter Einbeziehung der Bevölkerung wurden Optimierung vorgenommen, denn die Gemeinde machte vor allem die Lösung des Verkehrsproblems zur Auflage. Eineinhalb Jahre dauerte diese Optimierung, ehe die Pläne im November 2017 in einer Informationsveranstaltung auf den Tisch kamen und der Möbelriese den Antrag zur Umwidmung des Areals stellen konnte. Anfang 2019 konnte der Bauantrag gestellt werden.
Erweitert und umstrukturiert
Im Zuge der Modernisierung und Erweiterung wird auch eine umfassende Umstrukturierung vorgenommen, die nicht nur Verkaufs- und Ausstellungsflächen betrifft, sondern auch den Gastronomiebereich. Zur Angebotserweiterung sind vier Shop-Flächen vorgesehen. Insgesamt wird die bisherige Verkaufsfläche von 10.000 Quadratmetern auf etwa 15.000 ausgeweitet. Abgeschlossen sollen die Arbeiten passend zum 20-Jahr-Jubiläum der letzten Neueröffnung werden: Damals wurde im Oktober 2000 eingeweiht. STP


